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Die neue Kreuzung im Oberdorf ist fast fertig

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Der neu erstellte Kreuzungsbereich im Chieminger Oberdorf mit der zurückversetzten Kapelle (im Bild vor dem alten Feuerwehrhaus) und der fest installierten Ampelanlage. (Foto: Humm)

Chieming. Der Bau der fest installierten Fußgängerampel im Oberdorf an der Kreuzung Theresienstraße, Laimgruber Straße hin zum Winkelzaun ist fast fertig. Die Kapelle ist versetzt, die Ampeln auf der Laimgruber Straße sind aufgestellt und funktionsfähig, die Kreuzung ist neu asphaltiert und ein Großteil der zwei Meter breiten, neu angelegten, Gehwege ist bereits gepflastert.


Bürgermeister Benno Graf sagte gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt, damit gehöre der bisher dort schwer überschaubare Kreuzungsbereich der Vergangenheit an und biete nun optimale Verkehrssicherheit, vor allem für Schüler auf dem Weg zur Chieminger Grund- und Mittelschule. Die Neugestaltung der Kreuzung koste die Gemeinde rund 80 000 Euro. Für die Ampeln fallen an einmaligen Kosten 25 000 Euro plus jährlich 900 Euro für Stromkosten an. Die Kosten für Ampeln und Strom tragen je zur Hälfte die Gemeinde Chieming und das Straßenbauamt.

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Die Neugestaltung der Kreuzung bringe auch mehr Grünflächen. So sei noch die Pflanzung einer Linde vorgesehen. Die Kapelle sei von der Kreuzung weg in Richtung Theresienstraße zurückversetzt worden. Graf würdigte dabei das Engagement von Chiemings Zweitem Bürgermeister Georg Hunglinger. Bei der Freilegung der Kapelle kam an unterster Stelle ein großer heller Stein zum Vorschein, der nach Aussage von Archäologin Andrea Krammer aus Kraimoos ein römischer Stein sein dürfte. Sie meinte, er könnte aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert nach Christus stammen. Vermutlich im Frühjahr 2015 werde das Denkmalamt in München darüber verbindlich Auskunft geben. Der Stein sei im Bauhof, die Gemeinde wolle Angebote für die Restaurierung einholen. Zu gegebener Zeit solle er auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Bürgermeister würdigte besonders den Einsatz von Ortsheimatpfleger Hubert Steiner und den Anwohnern Wolfgang Hillenbrand und Hans Aderbauer, die täglich bei der Freilegung der Kapelle zugegen waren. Ihnen sei es zu verdanken, dass dieser Stein als möglicher römischer Stein erkannt und gefunden wurde. OH