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Die Linke: Soziales Bayern

Franz Lindlacher

Von Beruf bin ich Industriekaufmann und Sozialpädagoge mit Zusatzausbildungen zum Suchtkrankentherapeuten und Erlebnispädagogen. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Als Pädagoge bin ich in der Jugendhilfe tätig. Nebenberuflich bin ich Fachübungsleiter Skihochtouren beim Deutschen Alpenverein und führe Kurse im Bergsteigen, Klettern und Skibergsteigen für Jugendliche und Erwachsene durch.


Politisch aktiv bin ich seit meiner Lehrzeit, damals als Jugendvertreter für die IG Metall. Schwerpunkt meiner Aktivitäten sind seit dieser Zeit neben den sozialen Themen die Umwelt- und Friedensbewegung. Ich stehe für die klassischen Inhalte der Linken.

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Schluss mit der »Umverteilung von unten nach oben« durch gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro, Vermögenssteuer für die Reichen und Superreichen, denn der Reichtum der einen ist die Ursache für die Armut der anderen.

Nach unserem Steuerreform-Konzept würden alle, die weniger als 6000 Euro im Monat verdienen, davon profitieren, diejenigen, die darüber liegen, müssten mehr zahlen. Weiter bin ich für eine massive Einschränkung bis zum Verbot von Leiharbeit, Zeitarbeitsverträgen und Werksverträgen.

Friedenspolitisch stehe ich für einen sofortigen Rückzug unserer Soldaten aus Afghanistan und aus den anderen Kriegsgebieten. Weiterhin bin ich Mitglied in der Bürgerinitiative für einen vernünftigen Ausbau der A 8 im Chiemgau und Rupertigau, das heißt, ich will keine dritte Fahrbahn, aber eine Standspur, Schallschutz und Grünbrücken. Dies dient auch der Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze im örtlichen Gewerbe und einem vernünftigen Tourismus.

Ich wünsche mir ein soziales Bayern in einem sozialen Europa. Flächendeckende biologische Landwirtschaft und nachhaltiges Wirtschaften in allen Bereichen. Subventionen in der Landwirtschaft sollen sich nicht nach der Fläche richten, sondern auch dem Nutzen für die Gesellschaft (Bio-Landbau und artgerechte Tierhaltung) dienen. Ein lebenswertes Europa für die Menschen, nicht für die Banken und Rüstungsindustrie, so wie es schon in der bayerischen Verfassung steht.