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Die letzten Meter zum Kindergarten St. Oswald ärgern Eltern

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Der Kellerweg zum Kindergarten St. Oswald gleicht sehr oft einer Buckelpiste. Momentan sind die vielen Schlaglöcher, die auf diesem Bild zu sehen sind, nicht mehr ganz so groß, da die Mitarbeiter des Bauhofes die Löcher vergangene Woche geflickt hat. »Aber das hält dann nicht lange«, sagt Christiane Ulbricht, Pressesprecherin des Elternbeirats.

Traunstein. Schon seit Jahren schlagen die Eltern des Kindergartens St. Oswald immer wieder Alarm: Die Zufahrt zum Kindergarten über die Wartbergfeldstraße ist eng. Erschwerend kommt hinzu, dass die letzten rund 150 Meter über den Kellerweg einer Buckelpiste gleichen. Der Kellerweg ist nämlich halb asphaltiert, halb gekiest. Auf der einen Seite bilden sich deshalb immer wieder große Schlaglöcher, die ab und an von den Mitarbeitern des Bauhofes gefüllt werden. »Aber das hält dann nicht lange«, sagt Christiane Ulbricht, Pressesprecherin des Elternbeirats.


Staus in der Früh und am Mittag

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Gerade auch wegen der Schlaglöcher bilden sich in der Früh und gegen Mittag, wenn die Kinder zum Kindergarten gebracht oder abgeholt werden, immer wieder Staus. Denn die Autofahrer versuchen, den Schlaglöchern auszuweichen. Dazwischen bahnen sich die Eltern, die mit ihren Kindern zu Fuß zum Kindergarten gehen, den Weg. »Nur gut, dass man hier eh nicht schnell fahren kann«, sagt Ulbricht. »Dennoch es ist teilweise einfach gefährlich.«

Die Eltern haben deshalb einen Wunsch: »Das Stück sollte einfach komplett asphaltiert werden«, betont Ulbricht. Für die Stadt sei es ja auch ein Ärgernis, dass die Mitarbeiter immer wieder zum Kindergarten kommen müssen, fügt sie hinzu.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke stimmt Christiane Ulbricht im letzten Punkt voll zu. Dennoch kann er den Eltern keine Hoffnung auf Besserung machen. »Die Fläche, die nicht asphaltiert ist, gehört nicht der Stadt«, sagt Kösterke auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts. »Sie gehört einem Privateigentürmer und dieser hat der Stadt den Streifen mit der Maßgabe überlassen, dass dieser nicht versiegelt werden darf.«

Kösterke weiß sehr wohl, »dass das ein Dauerärgernis ist – vor allem im Winter«. Aber, so das Stadtoberhaupt weiter, »es hilft nichts«. Man müsse froh sein, dass man den Streifen überhaupt nutzen dürfe, sonst würde die Zufahrt noch enger werden. Sollte der Eigentümer irgendwann doch grünes Licht geben, »dann ist das überhaupt kein Thema, dann asphaltieren wir das Stück«, verspricht der Oberbürgermeister. Auch in Sachen Wartbergstraße wird sich auf absehbare Zeit nichts tun. Die Stadt habe zwar überlegt, das Straßenstück umzugestalten, informierte Kösterke, »aber dann würde sich die Situation in anderen Straßen verschärfen«. SB

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