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Die Kulturtage sind vorbei, aber viele Projekte bleiben

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Ob Bildende Kunst, Literatur, Musik, Umwelt oder Architektur – die Oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtage haben nachhaltig Impulse gesetzt. In Traunstein bleiben die beiden Ausstellungen »Kunst in der Tiefgarage« und »Ein Kind in Traunstein« dauerhaft bestehen. Die Installation »Vernetzte Stadt« ist ebenso wie die vielfach öffentlich ausgestellte Inklusionsfigur TrauDi noch bis Ende des Jahres zu sehen. In Seeon können die im Kunstprojekt »Auf zu neuen Ufern« entstandenen Arbeiten noch bis Ende des Jahres besichtigt werden.


Jugendgruppen im Landkreis steht auf dem Jugendzeltplatz Chiemsee die vom Kreisjugendring (KJR) für das Festival neu erbaute Freilichtbühne für Zirkusaufführungen, Theater und Tanz zur Verfügung. Freuen kann sich der KJR auch über den Zirkuswagen, der in Gemeinschaftsarbeit für das Kinderzirkus-Projekt »Kulturello« entstanden ist und in den Besitz des KJR übergeht.

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Im Rahmen der Jugendmedienplattform Jumpla wurden Jugendliche als Online-Redakteure ausgebildet. Bei der Berichterstattung zu den Oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtagen haben sie das Gelernte erstmals unter Beweis gestellt. »Q3 – Quartier für Medien.Bildung.Abenteuer« begleitet die Homepage und die jungen Redakteure weiter.

Auch in der Volksmusik geht es weiter. Die Volksmusikpflege des Bezirks Oberbayern setzt ihr Engagement im Landkreis in den nächsten zwei Jahren mit einer Dokumentation fort, die Lieder, Tänze und Musikstücke von Menschen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Trachtenjugend plant nach dem »Tanz der Kulturen« weitere gemeinsame Veranstaltungen von Tanzgruppen aus verschiedenen Kulturen.

Draußen in der Natur sorgt die neu entstandene tastbare Chiemsee-Karte dauerhaft für Orientierung. Auch auf dem Gebiet der Architektur geht es inklusiv weiter: Der Workshop »Barrierefreie Architektur im öffentlichen Raum« am Annette-Kolb-Gymnasium soll mit einem P-Seminar inhaltlich fortgeführt werden. Erhalten bleibt in der Region auch das Projekt »Kultur unterwegs«, bei dem Musikgruppen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Senioren besuchen.

Im Museum DASMAXIMUM in Traunreut wurden erstmals Workshops für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Demenz angestoßen. Geplant ist ein Förderverein, der künftig für diese Art von Kulturvermittlung sorgt. Außerdem will man in Traunreut die Traunsteiner Aktion »Bücher auf Rädern« mit Medienkisten und ehrenamtlichen Bücherboten übernehmen.