Die grenzenlose Freiheit über den Wolken

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Vom Heißluftballon aus eröffnet sich einem immer wieder ein gigantischer Blick auf das imposante Alpenmassiv.
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Norbert Schneider hat in den achtziger Jahren seine Leidenschaft fürs Heißluftballonfahren entdeckt. Wenn er über die Alpen fährt, hat er auch eine Sauerstoffmaske im Gepäck: Es geht auf eine Höhe von bis zu 5500 Metern.

Chieming – Norbert Schneider, einer der ersten Heißluftballonfahrer im Chiemgau, hat einen beeindruckenden Rekord erreicht: Der Stötthamer überquerte zum 100. Mal mit dem Heißluftballon die Alpen.


Bereits Mitte der achtziger Jahre hat Norbert Schneider seine Leidenschaft für das Ballonfahren entdeckt. Nicht nur in den Sommermonaten ist er im Chiemgau unterwegs, sondern auch im Winter. Der Höhepunkt eines jeden Jahres sind aber die Alpenüberquerungen.

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Der Stötthamer startet nördlich des Alpenhauptkamms und landet im nördlichen Italien – auf einer Linie von Mailand bis hinüber nach Udine. Im Maximum erreicht der Ballon eine Geschwindigkeit von rund 100 km/h und er steigt bis auf 5500 Meter. In gut vier Stunden Fahrzeit sind die Alpen so zu überfliegen. Als einer der ersten brachte Schneider Anfang der neunziger Jahre auch Passagiere mit dem Heißluftballon über die Alpen nach Italien.

Immer wenn es die winterliche Wetterlage zulässt und Nordströmung herrscht, dann wagt der leidenschaftliche Ballonfahrer die Fahrt über die Berge, im Schnitt ist das sechs bis acht Mal in den Wintermonaten der Fall. Einen Rekord stellte er im Winter 2011/2012 auf, als das »Unternehmen Alpenüberquerung« ganze zehn Mal gelang.

Zu seiner 100. Alpenüberquerung startete Norbert Schneider westlich von Imst und landete schließlich in Pordenone. Die durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit lag bei 80 km/h. fb

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