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Die gewünschte Frauenquote wurde nicht erreicht

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Seeon-Seebruck. Mit einer offenen Liste, die auf der Grundlage der CSU basiert, schickt der CSU-Ortsverband Seeon–Seebruck–Truchtlaching bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr 16 Gemeinderatskandidaten ins Rennen. Im Rahmen der Hauptversammlung beim »Alten Wirt« in Seeon wurden die Kandidaten nominiert. Wie berichtet, stellt die CSU mit Bernd Ruth aus Roitham auch einen Bürgermeisterkandidaten.


Ruth führt als Spitzenkandidat mit Platz eins die Bewerberliste an. Die gewünschte Frauenquote konnte laut Ortsvorsitzenden Sepp Daxenberger zwar nicht erreicht werden, man habe aber trotzdem geschafft, eine bunte Liste vorzulegen. In der laufenden Legislaturperiode ist die CSU mit fünf Sitzen im Gemeinderat vertreten. Alle fünf Gemeinderäte – Sepp Daxenberger, Michael Regnauer, Josef Freiwang, Franz Wörndl und Alfred Eiblmaier – kandidieren auch 2014 wieder.

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Unter der Wahlleitung von Bürgermeister Martin Lackner aus Engelsberg, wurde die Vorschlagsliste mit allen 16 Bewerbern, die sich zuvor vorstellten bzw. vorgestellt wurden, einstimmig abgesegnet. Platz zwei bis 16 nehmen ein Sepp Daxenberger, Felizitas Heuckmann, Michael Regnauer, Josef Freiwang, Franz Wörndl, Christine Eglseer, Markus Heinzmann, Johannes Stadler, Sepp Huber, Simon Wallner, Matthias Untermayer, Ernst Stefan, Horst Untermaier, Rosi Lex und Alfred Eiblmaie.

Im Rahmen der gut besuchen Versammlung hatten die Besucher auch die Möglichkeit, Fragen an den Bürgermeisterkandidaten zu stellen. Auf die Frage, was ihn dazu bewogen habe, seine erfolgreiche Karriere als Bauingenieur eines großen Unternehmens gegen das Amt eines Bürgermeisters eintauschen zu wollen, antwortete Ruth kurz und bündig: »Ich mag meine Arbeit sehr gerne, Bürgermeister tät mir aber besser gefallen.« Seine beruflichen Erfahrungen in Sachen Bauangelegenheiten könnten für eine Gemeinde, in der das Thema Bau eine nicht unwesentliche Rolle spiele, auch von Vorteil sein.

Angesprochen auf das Vereinsleben sagte Ruth, dass die Vereine ein unverzichtbares Glied in der Gemeinschaft seien. Am Beispiel des Jubiläums des Gartenbauvereins Seeon stellte er das große Engagement aller Vereine im Gemeindegebiet heraus.

Die Bürger mit Maß und Ziel in die Entscheidungen des Gemeinderatsgremiums mit einzubeziehen, wäre für ihn ein wesentliches Ziel, sagte Ruth und bat in diesem Zusammenhang um eine sachliche Diskussion beim bevorstehenden Rathausneubau in Seebruck. Weiter sei ihm daran gelegen, für das Anwesen Scheitzenberg, das die Gemeinde vor einigen Jahren erworben hat, endlich eine Lösung zu finden. Ebenfalls dringend umgesetzt werden sollte der geplante Wertstoffhof. In den Kindergärten läuft es seiner Ansicht nach ideal, weniger ideal läuft es bei der Schule. »Wir müssen alles dafür tun, um die Schule am Ort zu halten.« Der Erhalt wenigstens einer Grundschule ist ihm ebenso ein Anliegen wie dafür zu sorgen, dass auch ältere Menschen im Ort ihren Lebensabend verbringen können. ga

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