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Die Gemeinde Siegsdorf muss einige Straßen sanieren

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Siegsdorf. Bauamtsleiter Franz Hell legte in der jüngsten Gemeinderatssitzung Schäden an den Siegsdorfer Gemeindestraßen offen und erklärte, welche Reparaturen noch heuer nötig seien. »Die Festlegung der einzelnen Maßnahmen ist zunächst nur eine Vorschlagliste vom Bauamt Siegsdorf«, sagte er dazu.


»Unsere Absicht ist es, etwas mehr zu machen, als unbedingt nötig, denn es besteht auch durchaus die Notwendigkeit dafür. Die Straßen werden nicht besser und es holt uns irgendwann ein, wenn der Gürtel mal wieder enger geschnallt werden muss«, so Hell.

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Unterteilt sind die Arbeiten in Spritz-Asphaltierungen und Decken- und Ausbauarbeiten. Vorgesehen für die Spritz-Ashaltierung mit insgesamt 1705 Metern und für zusammen rund 69 000 Euro sind demnach die Zottmayer-, Spirka-, Blumenstraße, Bernbichl, Kressenbergstraße, Wiese-Mahd, Häusern, Häusern-Plereit und Grünreit.

Decken- und Ausbauarbeiten sind auf 1970 Metern notwendig, der Endpreis wird mit 294 000 Euro veranschlagt. Vorgesehen sind dafür Patenau-Abstreit, das Baugebiet Eckhofstraße, die Straße nach Meisau (Lager Plereiter), Vorderwelln, Ausweiche Vogeltenn, und Rettenbach–St. Johann.

Alexander Klammer (UW) würde sich wünschen, eine solche Planung vorab in Händen zu halten, um sich ein Bild davon zu machen. Bei der Sanierungsplanung fehlen ihm die Hörgeringer Straße und Ruhpoldinger Straße.

Bürgermeister Thomas Kamm erwiderte, die Hörgeringer Straße stehe wegen der unklaren Situation des Bayernparks nicht auf der Liste, und bei der Ruhpoldinger Straße »ist es so, wie es ist«. Eine Dorfsanierung sei notwendig und man wisse noch nicht, wie es werden soll. »Entweder ganz oder gar nicht«, so der Bürgermeister. Hierfür sei ein schlüssiges Konzept wichtig. Rainer Klapfenberger (SPD) fügte hinzu, dass die Straße zum neuen Waldkindergarten sehr schlecht sei, was Kamm bestätigte.

Die Abwicklung der Bauarbeiten erfolge in Siegsdorf über das Bauamt und nicht über ein Ingenieurbüro. So würden erhebliche Kosten gespart, die sich dennoch für heuer auf etwa 363 000 Euro belaufen.

Allein für den Straßenunterhalt würden davon erfahrungsgemäß etwa 50 000 Euro benötigt. Wegen verspäteter Rechnungsstellung der Firmen sei aus 2013 noch ein Restbetrag von etwa 80 000 Euro zu erwarten. hw