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Die Geheimnisse der Jäger

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Nicht nur Falkner Max Kern und sein Wanderfalke sorgten beim Grabenstätter Kinderferienprogramm für große Augen. (Foto: Müller)

Grabenstätt. Zwei wohl unvergessliche Stunden erlebten rund 25 Kinder unlängst mit Jägern im Tüttenseewald. Max Kern gab einen informativen Einblick in die Falknerei, die zu den ältesten Jagdarten gehörte.


Sein 700 Gramm schwerer Wanderfalke zeigte dabei seine Flug- und Beutefangkünste. Falken könnten bei der Jagd auf Krähen bis zu 350 Stundenkilometer erreichen und hätten ein achtmal so gutes Sehvermögen wie der Mensch.

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Jäger Björn Anstötz erklärte den Kindern an diesem Tag auch auf einer Wiese am Waldesrand die Feinheiten und Tricks der »Lockjagd«, die unter anderem bei Gänsen und Rabenkrähen angewendet werde. Neben der Tarnkleidung verwende man sogenannte »Blinds«, in denen er und sein Hund sich erfolgreich verstecken könnten. Um die Tiere anzulocken, verwendet Anstötz akustische Locker, mit denen er die Sprache der Tiere nachahmen kann.

Zum Aufgabenbereich der Jäger gehöre aber nicht nur die Jagd, sondern »auch die Hege und Pflege«, betonte Jäger Martin Höpfl. An der nächsten Station stellte er mit Fellen und Geweihen das heimische Wild vor, darunter Fuchs, Dachs, Reh und Gams. Mit seinem furchtlosen kleinen Dackel demonstrierte »Mitgeher« Florian Krammer noch in einem Waldstück die »Baujagd« auf Füchse. Der Nachmittag in der Natur klang mit einer Brotzeit aus. mmü