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Die Freude am Spielen stand im Mittelpunkt

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Die jungen Volksmusikantinnen durften unter Anleitung Filigranschmuck anfertigen.

Grassau. Über 60 Musikanten, zum Teil von weit her, haben an den diesjährigen Grassauer Volksmusiktagen teilgenommen, um bei erfahrenen Referenten unter der Leitung von Otto Dufter ihre bereits vorhandenen Kenntnisse zu erweitern.


Mit Karin Schroll, Sigi Maier (beide Harfe), Sabine Weiskirchner (Geige), Hans Astner (hohes Blech, Tanzlmusi, Weisenblasen), Caroline Schmid (diatonische Harmonika, Blockflöte, Okarina, Kontrabass), Johannes Bauer (tiefes Blech, Tanzlmusi, Weisenblasen, diatonische Harmonika), Benedikt Landenhammer (Gitarre, diatonische Harmonika, Kontrabass), Antonia Grauvogl (diatonische Harmonika, Zither, Gesang, Blasinstrumente) und Otto Dufter (musikalische Leitung, Gitarre, diatonische Harmonika und Gruppenunterricht) waren Könner ihres Fachs am Werk.

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Neben den technischen Fertigkeiten an den jeweiligen Instrumenten vermittelten sie vor allem auch das »Musikantische«, wie zum Beispiel die Freude am Spielen. Das wurde besonders am Abend des ersten Seminartages deutlich beim offenen Wirtshausmusizieren im Gasthof Sperrer. Otto Dufter und die einzelnen Referenten stellten die von ihnen tagsüber unterrichteten Seminarteilnehmer mit launigen Worten vor, was die zahlreich gekommenen Zuhörer mit reichlich Applaus bedachten. Zum Teil spielten die Referenten spontan selber mit. Ein besonders schöner Punkt dieser Volksmusiktage war wieder einmal der von den Seminarteilnehmern volksmusikalisch gestaltete Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grassau. Dafür wurden eigene Liedblätter gefertigt, die auch die übrigen Kirchenbesucher in die Hand bekamen.

Begleitend zum Seminar gestalteten Maria Noichl und Siegi Götze wieder ein spannendes Brauchtums- und Volksmusikrätsel mit insgesamt 20 nicht einfach zu lösenden Aufgaben. Der Lohn für die Punktbesten bestand in einer Freikarte für den Freizeit- und Märchenpark Ruhpolding. Daneben gab es für die Buben ein Wattturnier und für die Mädchen eine Anleitung von Maria Noichl zur Anfertigung von Filigranschmuck.

Das Ergebnis des Ganzen waren neben verbessertem technischen Können wiederum die zahlreich geschlossenen Freundschaften und künftige »Spielgemeinschaften«, die sich im Zeichen der überlieferten alpenländischen Volksmusik zusammenfanden. Die Gesamtorganisation lag in den Händen von Siegi Götze. Auch Bürgermeister Rudi Jantke ließ es sich nicht nehmen, die Seminarteilnehmer und Referenten zu besuchen.