weather-image
-1°

Die Feuerwehr Wonneberg ist gut aufgestellt

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Ehrungen gab es bei der Feuerwehr Wonneberg. Unser Bild zeigt (vorne von links) Christian Schnellinger, Simon Kraller, Josef Eder, Bernhard Kriegenhofer, Franz Huber und Hermann Eder sowie (hinten von links) Bürgermeister Martin Fenninger, Kreisbrandmeister Georg Fleischer, Kreisbrandinspektor Günter Wambach, Andreas Abstreiter und Helmut Helmberger. (Foto: Sarah Ostermaier)

Wonneberg – Dass Feuerwehrarbeit wichtig ist, betonte Kreisbrandinspektor Günter Wambach bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wonneberg im Gasthaus Gruber in Weibhausen.


Trotz der zahlreichen Aktiven und jugendlichen Feuerwehranwärter sei aber die Öffentlichkeitsarbeit für die Zukunft weiterhin sehr wichtig, denn, so zitierte er Philip Rosenthal, »wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!«

Anzeige

Der Ausrüstungsstand in Wonneberg sei hervorragend, so Wambach. Dennoch erinnerte er daran, wie wichtig die Beteiligung an den Übungen sei, da die Arbeit der Feuerwehren unerlässlich und auch gefährlich ist und deshalb eine gute Ausbildung erfordere.

2167 ehrenamtliche Stunden Arbeit geleistet

Kommandant Andreas Abstreiter hatte zuvor von 32 Einsätzen berichtet, die sich auf 710 Stunden summierten. Für 49 Übungen wurden weitere 1456,5 Stunden aufgewendet. Neben zahlreichen Lehrgängen wie etwa dem Truppführerlehrgang, Technische Hilfeleistung (THL), Rauchdurchzündungsanlage (RDA) und dem Sprechfunkerlehrgang wurde auch das Leistungsabzeichen 2017 begonnen. Weiter standen Übungen mit den neuen Geräten Stab-Fast (einem Abstützsystem für Autos, die umzustürzen drohen) und dem Spineboard (einem Tragebrett zur Rettung von Patienten) auf dem Programm.

Auch für heuer sind bereits das Leistungsabzeichen in Wasser, THL und die Jugendleistungsprüfung geplant. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2166,5 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Neben generellen Übungen fanden auch speziellere Übungen, wie beispielsweise die Befreiung einer eingeklemmten Person aus einem Holzspalter und eine Großübung statt. Der Brand einer Gartenhütte, mehrere Verkehrsunfälle, Unwettereinsätze und ein Unfall, bei dem auch ein Zug beteiligt war, zeichneten das Jahr 2017 im Vergleich zu den Vorjahren als einsatzstarkes Jahr aus.

Atemschutzwart Markus Fenninger betonte, wie wichtig die Ausbildung im Bereich des Atemschutzes sei. Im vergangenen Jahr wurden die jährlichen Pflichten wie beispielsweise Belastungsstrecken und spezielle Atemschutzübungen erfüllt. Zudem waren wieder zwei Atemschutzträger bei der Rauchgasdurchzündungsanlage in Übersee. Bei einem derzeitigen Stand von 17 Atemschutzträgern sind für das laufende Jahr neben Unterricht und Sonderübungen im Bereich des Atemschutzes vier weitere Ausbildungsplätze geplant.

Umfangreiches Vereinsprogramm

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Martin Kroiß, berichtete über ein umfangreiches Vereinsprogramm im vergangenen Jahr. Neben dem Sommerfest, der Teilnahme an der Vereinsmeisterschaft im Stockschießen und am gemeinsamen Ausflug der Ortsvereine nach Kaprun beteiligte sich die Feuerwehr an den Feuerwehrfesten der Nachbarvereine, an kirchlichen Festen, Beerdigungen und Hochzeiten. Zudem übernahm die Feuerwehr Wonneberg im Rahmen des Patenbittens der Feuerwehr Waging die Patenschaft für das bevorstehende 150. Gründungsfest.

Sarah Ostermaier berichtete als Schriftführerin von den Ausschusssitzungen und dem aktuellen Personalstand des Feuerwehrvereins, der 293 Mitglieder umfasst. Kassiererin Sandra Glaner gab einen Einblick in die Finanzen, die auf Grund der Kostenbeteiligung an einem schallgedämpften Stromaggregat und diversen anderen Neuanschaffungen wie zum Beispiel Schärpen, kein Plus zu verzeichnen hatten. Zweiter Vorstand Alois Kugelstatter gab eine Vorschau für das Vereinsprogramm 2018, in dem wieder zahlreiche Aktivitäten geplant sind.

Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Franz Huber kann wegen seines 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienstes ein Wochenende mit seiner Frau im Feuerwehrerholungsheim genießen. Weiter wurden der stellvertretende Kommandant Helmut Helmberger für 30 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet und ebenfalls Hermann Eder, neben seiner Tätigkeit als Gerätewart. Josef Eder und Bernhard Kriegenhofer wurden für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt. Außerdem wurde für 20 Jahre Christian Schnellinger und für 10 Jahre Simon Kraller ausgezeichnet.

»Sehr gute und gut ausgestattete Feuerwehr«

Bürgermeister Martin Fenninger bezeichnete, ebenso wie Kreisbrandinspektor Günter Wambach, die Feuerwehr mit einer »hervorragenden Mannschaftsstärke von 105 Aktiven« und vielen Jugendlichen als »sehr gute und gut ausgestattete Feuerwehr«, bei der auch viele Jugendliche nachkommen. Dennoch sei dies keine Selbstverständlichkeit, die Jugendarbeit sei weiterhin sehr wichtig, denn die Feuerwehr verbinde neben ihren wichtigen Aufgaben Retten, Löschen, Bergen und Schützen Generationen und trage durch die Kameradschaft zur Gesellschaftspflege bei. Er verwies zudem auf die Ehrenamtskarte des Landratsamts und darauf, dass die Gemeinde den Erwerb des Lastwagen-Führerscheins mit 1500 Euro bezuschusst. fb

- Anzeige -