weather-image
26°

Die erste Flüchtlingsfamilie ist eingezogen

1.9
1.9
Bildtext einblenden
Seit Mitte Dezember vermietet die kreiseigene Wohnbaugesellschaft  die  früheren Telekom-Gebäude  an  der  Seuffertstraße  an  die Regierung von Oberbayern. Die Häuser sollen als zentrale Unterkunft für Asylbewerber dienen. (Foto: Schwaiger-Pöllner)

Traunstein – In die neue zentrale Unterkunft an der Seuffertstraße sind die ersten Asylbewerber eingezogen. Eine dreiköpfige Flüchtlingsfamilie lebt dort seit einigen Tagen, wie das Traunsteiner Tagblatt bei der Regierung von Oberbayern erfuhr. Damit stehen die beiden ehemaligen Telekom-Gebäude, die Platz für 164 Asylbewerber bieten, aber immer noch zum allergrößten Teil leer.


Und das könnte nach Informationen unserer Zeitung auch noch einige Wochen lang so bleiben. Durch die Vielzahl an Unterkünften, die aktuell bundesweit einzurichten sind, gibt es wohl Lieferengpässe beim Mobiliar. Die Konsequenz liegt auf der Hand: Solange an der Seuffertstraße die Betten fehlen, können dort auch keine Asylbewerber einziehen.

Anzeige

Mobiliar fehlt

Die Regierung von Oberbayern ist seit Mitte Dezember 2015 Mieter der beiden früheren Telekom-Gebäude und damit zuständig für die zentrale Unterkunft. Die Häuser aus den 1950er Jahren gehören seit Februar 2015 der Wohnbaugesellschaft des Landkreises Traunstein. Die ehemaligen Büroräume wurden im vergangenen Jahr mit möglichst wenig Aufwand zu zweckmäßigen Wohn-, Wirtschafts- und Verwaltungsräumen umgebaut. Inzwischen gibt es bereits einen Helferkreis, der sich um die Bewohner der zentralen Unterkunft an der Seuffertstraße kümmern wird. Er hatte erst gestern Abend ein Treffen. san