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Die Chiemgau-Klinik wird erweitert

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Der Flachbau an der Chiemgau-Klinik in Marquartstein soll erweitert werden. (Foto: Giesen)

Marquartstein. Der Erweiterung eines Anbaus an der Chiemgau-Klinik stimmte der Marquartsteiner Gemeinderat einstimmig zu. Auf Antrag der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See soll an das flache Gebäude südlich vor dem Hauptgebäude der Anbau um 7,30 Meter erweitert werden. Untergebracht sind hier die Räume für die physikalische Therapie. Zum Großteil sollen im Inneren Veränderungen wie der Abbruch eines Treppenaufgangs, vorgenommen werden. Außen wird der Anbau nur nach vorne gezogen und das Flachdach begrünt. Bürgermeister Andreas Scheck informierte, dass der Bauausschuss dem Vorhaben zwar zugestimmt habe, aber Auflagen für die Zukunft überlegt habe. Gemeinderat Toni Entfellner ergänzte, dass der Gebäudekomplex der Chiemgau-Klinik seit Jahrzehnten wachse, sodass man sich langsam über ein Gesamtkonzept Gedanken machen müsse. Auch Franz Aigner sagte, der Bauausschuss sei »nicht ganz glücklich« mit der Außenansicht gewesen sei. Bei der Klinik handle es sich um ein historisches Gebäude, dessen Ansicht im Ganzen gesehen gewahrt bleiben müsse. Natürlich würden sich Rehamaßnahmen ständig weiter entwickeln. Dafür müssten Räume geschaffen werden, aber trotzdem solle man auf längere Sicht ein Gesamtkonzept erstellen. Anke Entfellner-Häusler erklärte, die vielen Erweiterungen kämen daher, dass sich der Bedarf der Klinik immer mehr erhöhe und man schwer die Zukunft voraussehen könne. Was die Außengestaltung betrifft, wünschte sich Simon Bauer »klarere Formen«, Klaus Hell hielt den Anbau für »nicht wirklich gelungen«. Geschäftsleiter Florian Stephan riet, dem Antrag mit der Auflage zuzustimmen, vor künftigen Bauanträgen sei ein Gesamtkonzept nötig. gi


 
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