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Die Bauarbeiten ganz ohne die Hilfe von Firmen abgewickelt

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Pfarrer Bernhard Lammerding spendete dem Erweiterungsbau des Ottinger Feuerwehrgerätehauses den Segen; rechts Bürgermeister Herbert Häusl. (Foto: Eder)

Waging am See – Die Ottinger Feuerwehr hat die Erweiterung ihres Gerätehauses gefeiert. Nach dem Pfarrgottesdienst weihte Pfarrer Bernhard Lammerding den Anbau ein. Anschließend sorgten die Feuerwehrler für die Bewirtung der Besucher, die Kinder hatten ihren Spaß an der Hüpfburg und anderen Spielgeräten. Die Blaskapelle Jung-Otting sorgte für die musikalische Umrahmung der Feier.


Der Anbau an der Ostseite des Gerätehauses war von der Feuerwehr gewünscht worden, um die beengte Platzsituation etwas aufzulockern. Nun bietet der knapp vier mal acht Meter große Anbau Platz für eine ganze Reihe zusätzlicher Spinde, in denen die Aktiven ihre Kleider unterbringen können. Denn erfreulicherweise hat sich, wie auch Bürgermeister Herbert Häusl bei seiner Rede sagte, in den vergangenen Jahren der Personalstand der Feuerwehr deutlich erhöht. Aktuell hat die Ottinger Feuerwehr 65 Aktive und eine Jugendgruppe mit rund einem Dutzend angehender Feuerwehrler. Besonders erfreut äußerte sich der Bürgermeister auch darüber, dass die Feuerwehr den Bau allein geschultert hat, ohne auch nur eine einzige Firma beauftragen zu müssen. Durch Fachleute aus den eigenen Reihen konnte der Bau vollständig in Eigenleistung realisiert werden. Somit hat die Gemeinde nur das Baumaterial finanzieren müssen; und selbst dabei sind die veranschlagten Kosten von 24 000 Euro unterschritten worden. Vorsitzender Markus Helminger dankte der Gemeinde, die diesen Anbau ermöglicht hat. Danach weihte Pfarrer Lammerding das Gebäude ein. In einer kurzen Ansprache unter dem Motto »Einer trage des anderen Last« wies er zum einen auf die wärme- und segenspendende Wirkung des Feuers hin, aber auch auf die Gefahren, die davon ausgehen. he

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