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Die Aufregung ist groß bei den Buben und Mädchen

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Für rund 2000 Kinder in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land beginnt am Dienstag die Schule. Foto: dpa

Die Aufregung ist groß bei den Kindern. »Wie ist das in der Schule? Sind die Lehrer streng? Dürfen wir auch spielen, so wie im Kindergarten? Und was kommt in die Schultüte?« Viele Fragen gehen den Buben und Mädchen vor dem Schulstart am Dienstag durch den Kopf. Und die Eltern sind mit letzten Besorgungen beschäftigt und damit, den Kindern ihre Aufregung zu nehmen – und Lust auf Schule zu machen. Im Landkreis Traunstein gibt es 1455 Schulanfänger, im Berchtesgadener Land 832.


Im Landkreis Traunstein sind es heuer 60 Schulanfänger weniger als im Vorjahr, im Berchtesgadener Land rund 50. Als Gründe für den Rückgang nennt das Staatliche Schulamt weniger Migranten und den neuen Einschulungskorridor. Eltern von Kindern, die zwischen 1. Juli und 30. September sechs Jahre alt werden, können seit heuer entscheiden, ob sie ihr Kind bereits jetzt oder erst zum darauffolgenden Schuljahr einschulen wollen.

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An den 41 öffentlichen und drei privaten Grund- und Mittelschulen im Schulamtsbezirk Traunstein besuchen im kommenden Schuljahr knapp 9100 Schüler in 444 Klassen den Unterricht in den Jahrgangsstufen eins bis zehn. Das sind 150 Schüler weniger als im vergangenen Schuljahr. Im gesamten Mittelschulbereich haben sich die Zahlen bei etwa 3200 Schülern stabilisiert.

M-Klassen sind dabei nach wie vor ein wichtiger Faktor, betont das Staatliche Schulamt in einer Pressemitteilung. Im kommenden Schuljahr besuchen rund 850 Schüler in 46 Klassen diesen Schulzweig.

Gebundene Ganztagsklassen bestehen an den Mittelschulen Traunstein, Traunreut und Trostberg – hier sogar bis Jahrgangsstufe neun und im Bereich der Mittelstufe zweizügig. Im Grundschulbereich bieten weiterhin die Grundschulen Traunreut Nord und die Ludwig-Thoma-Grundschule in Traunstein einen Ganztagszug an. Neun offene Grundschulgruppen und 14 offene Mittelschulgruppen komplettieren das Ganztagsangebot des Landkreises Traunstein, so das Staatliche Schulamt.

Zudem würden in allen weiteren Grundschulen kurze oder verlängerte Mittagsbetreuungsgruppen angeboten. »Zum Standardangebot an den Mittelschulen gehört mittlerweile die Jugend- und Schulsozialarbeit, die im neuen Schuljahr sukzessive in den Grundschulbereich erweitert wird.«

Im Nachbarlandkreis Berchtesgadener Land beginnt für 832 Schulanfänger die Schulzeit. Der Rückgang um rund 50 Schüler wird auch hier mit dem neu eingeführten Einschulungskorridor begründet, der von insgesamt 69 Eltern in Anspruch genommen worden sei. Insgesamt besuchen im Schulamtsbezirk Berchtesgadener Land 4890 Schüler die 26 öffentlichen Grund- und Mittelschulen und eine private Montessori-Schule. Das sind 60 Schüler mehr als im vergangenen Jahr. Im Durchschnitt befinden sich damit 21,54 Schüler in einer Klasse.

In den Mittelschulen des Landkreises Berchtesgadener Land sind es 1514 Schüler, die in 72 Klassen unterrichtet werden. Das ist ein leichter Anstieg der Schülerzahlen im Vergleich zum Vorjahr.

Den M-Zug besuchen 402 Schüler in 19 Klassen, 113 von ihnen werden im Juni 2020 an der Abschlussprüfung zur Mittleren Reife teilnehmen. KR