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»Die arbeiten wie die Weltmeister«

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Auf der Baustelle des Traunreuter Freibads wurde gestern nicht gearbeitet. Nach Angaben der Stadtverwaltung liege man aber im Zeitplan. Mitte Juli soll wieder geöffnet werden. (Foto: Rasch)

Traunreut – Die Arbeiter auf der Traunreuter Freibadbaustelle haben am gestrigen Freitag offenbar einen sogenannten Brückentag eingelegt. Nach Angaben der Stadtverwaltung liege man aber im Zeitplan. Die Arbeiter hätten an einem Wochenende sogar komplett durchgearbeitet. »Es ist alles am Laufen, die arbeiten wie die Weltmeister«, bestätigte Bürgermeister Klaus Ritter. Er sei deshalb zuversichtlich, dass der Terminplan auch eingehalten werde. Mitte Juli soll das Freibad wieder öffnen.


Zwei Wochen freier Eintritt

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Bürgermeister Ritter erklärte, dass die Bürger für die lange Wartezeit entschädigt werden sollen. Nach der Wiedereröffnung können die Besucher das Freibad bis zum Familientag am Sonntag, 26. Juli kostenlos nutzen. Dieser Vorschlag des Bürgermeisters muss aber noch vom Stadtrat abgesegnet werden. »Ich gehe aber davon aus, dass der Stadtrat mitziehen wird«, so Ritter.

Die Sanierungsmaßnahmen im Franz-Haberlander-Freibad laufen seit gut drei Monaten. Die Stadt investiert rund 1,4 Millionen Euro in ein neues Edelstahlfreizeitbecken mit Wasserattraktionen und neuer Liegefläche. Unterdessen herrscht in den Freibädern der Nachbarstädte Traunstein und Trostberg Hochbetrieb. »Tut mir leid, aber am Eingang wartet eine lange Schlange«, vertröstete gestern Vormittag ein Mitarbeiter des Trostberger Freibads unsere Lokalredaktion am Telefon. Kurz angebunden bestätigte er, dass auch viele Gäste aus Traunreut das Freibad besuchen und zum Teil sogar Saisonkarten kaufen. Auch ein Mitarbeiter des Traunsteiner Schwimmbades bestätigte gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt, dass sich die Schließung des Traunreuter Freibades auf den Besuch des Traunsteiner Freizeitbads auswirkt. »Man merkt, dass viele Besucher nicht von hier sind, weil sie viele Fragen stellen.« ga