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Die Arbeiten für den Kreisverkehr bei Matzing beginnen

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Die unfallträchtige Einmündung der Staatsstraße 2096 in die B 304 bei Matzing wird ab September in einen Kreisverkehr umgebaut. Die Baumaßnahmen werden sich voraussichtlich bis zum 27. Oktober hinziehen. (Foto: Rasch)

Traunreut – Einen Durchmesser von 45 Metern wird die neue Kreisverkehrsanlage an der Einmündung der Staatsstraße 2096 in die Bundesstraße 304 bei Matzing haben.


Mit den Bauarbeiten der von vielen Autofahrern herbeigesehnten Verkehrsanlage wird am Montag begonnen. Die Baumaßnahmen, die bis zum 27. Oktober andauern sollen, machen aber auch Straßensperrungen notwendig.

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Vollsperrung der St 2096

Der Kreisverkehr soll in drei Bauphasen realisiert werden. In der ersten Phase wird die Staatsstraße 2096 für den Verkehr voll gesperrt. Der Verkehr der B 304 wird an der Baustelle vorbeigeführt. Während dieser Zeit werden rund drei Viertel des Kreisverkehrs südlich der B 304 hergestellt.

Im Anschluss wird in einer zweiten Bauphase der Verkehr der B 304 auf die neu errichteten Teile des Kreisverkehrs verlegt, so dass die verbleibenden Teile des Kreisverkehrs östlich der B 304 gebaut werden können. Der Verkehr auf der Staatsstraße 2096 muss auch während der zweiten Bauphase voll gesperrt bleiben.

Für die anschießenden Asphaltierungsarbeiten wird der komplette Knotenpunkt für den Verkehr voll gesperrt. Dies ist derzeit für die Zeit vom 4. bis 27. Oktober geplant.

Umleitungen

Während den Bauphasen I und II wird der Verkehr im Zuge der Staatsstraße 2096 wie folgt geleitet: Der Verkehr in Richtung Altenmarkt wird ab dem Kreisverkehr in Laimgrub über die Staatsstraße 2095 Seebruck und weiter über die Staatsstraße 2093 Truchtlaching beziehungsweise entgegengesetzt geleitet. Der Verkehr Richtung Traunreut wird ab Sondermoning über die Kreisstraße TS 47 nach Knesing und von dort über Neudorf nach Hörpolding zur B 304 beziehungsweise entgegengesetzt geleitet.

Während der abschließenden Asphaltierungsmaßnahmen wird dann auch der Bundesstraßenverkehr weiträumig ab Traunstein über die Staatsstraße 2095 nach Laimgrub und von dort über Sondermoning und Knesing nach Hörpolding für das Ziel Traunreut geführt beziehungsweise ab Laimgub weiter über die Staatsstraße 2095 Seebruck und die Staatstraße 2093 Truchtlaching für das Ziel Altenmarkt.

Gleichzeitig gibt es für den Bundesstraßenverkehr die Möglichkeit, über die Kreisstraße TS 1 über Kammer nach Zweckham und von dort über die Kreisstraße TS 42 nach Traunwalchen beziehungsweise über die Staatsstraße 2104 Traunreut und Altenmarkt auszuweichen.

Das Staatliche Bauamt weist auch darauf hin, dass insbesondere für Asphaltierungsmaßnahmen gute Wetterbedingungen vorhanden sein müssen und sich diese Arbeiten bei schlechtem Wetter verzögern oder verschieben könnten.

Anwohner und Autofahrer wünschen sich das schon lange

»Ich bin froh, dass der Kreisverkehr jetzt kommt, weil wir ihn uns schon so lange wünschen«, sagte Hedwig Wallner aus Matzing dem Traunsteiner Tagblatt.

Sobald an der Einmündung ein kleiner Unfall passiert, benutzen die Autofahrer den Radweg in Matzing über ein Hackschnitzellager als willkommene Umfahrung der Unfallstelle, beobachtet Hedwig Wallner. Flurschäden entlang des Radwegs, der über ein Bahngleis in Matzing nach Chieming beziehungsweise Traunreut führt, seien die Folge, für die dann keiner die Verantwortung übernehmen möchte, beklagt Wallner. Deshalb hofft sie, dass mit dem Bau eines Kreisverkehrs auch dieses Problem gelöst werden kann.

Unfallhäufungsstelle im Landkreis

Nach Angaben des Staatlichen Bauamts Traunstein musste die Einmündung der Staatsstraße 2096 in die B 304 bei Matzing in den vergangenen Jahren immer wieder als Unfallhäufungsstelle im Landkreis Traunstein ausgewiesen werden. Besonders häufig ereignen sich Unfälle, wenn Verkehrsteilnehmer aus Richtung Sondermoning/Chieming nach links in Richtung Matzing/Traunreut einbiegen wollen. Obwohl die Ortsumfahrung Matzing/Nunhausen im derzeit gültigen Bedarfsplan für Bundesstraßen im vordringlichen Bedarf enthalten ist, sei es jedoch notwendig, die unfallträchtige Einmündung bereits heute schon zu entschärfen, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit dem Bau eines Kreisverkehrs werde die unfallträchtige Einmündung entschärft und die Verkehrssicherheit wesentlich erhöht.

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