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Die Aktion Orgelbrot läuft wieder

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Der Startschuss für die Aktion Orgelbrot ist gefallen: Josef Deisenseer (von links), Klaus Schneider und Christina Kotter von den teilnehmenden Bäckereien sowie der Vorsitzende der Orgelfreunde St. Oswald, Fritz Stahl (rechts), und dessen Enkel Julian Stahl. (Foto: Schwaiger)

Traunstein. Die Aktion Orgelbrot läuft wieder: Der Startschuss ist am gestrigen Aschermittwoch auf dem Maxplatz gefallen. Ziel der gemeinsamen Aktion der Orgelfreunde St. Oswald und der Traunsteiner Bäckereien ist es, Geld zu sammeln für die neue Papst-Benedikt-Orgel in der Stadtpfarrkirche.


»Die Orgel ist bereits bestellt«, berichtete der Vorsitzende der Orgelfreunde, der frühere Traunsteiner Oberbürgermeister Fritz Stahl. Das bekannte Bonner Orgelbauunternehmen Klais hat den Auftrag im Januar erhalten. Die Kirchenstiftung hat die erste Rate des etwa eine Million Euro teuren Instruments auch schon beglichen. »Wir vom Orgelverein konnten dafür bereits 100 000 Euro dazugeben«, sagt Stahl stolz.

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Der Vorsitzende fährt fort: »Jetzt wollen wir das Geld für die zweite Rate zusammenbringen.« Diese sei fällig, sobald der Orgelbauer mit dem Zusammensetzen der Orgel beginne. Eine dritte und letzte Rate ist zu zahlen, wenn der Einbau der neuen Orgel in der Stadtpfarrkirche St. Oswald erfolgen wird. Geplant ist das für das Jahr 2017.

Die gestern anlaufende Aktion Orgelbrot ist einer von mehreren Bausteinen, mit denen der Orgelverein die Finanzierung des Instruments unterstützt. Der gesamte Verkaufspreis, der gestern am Stand auf dem Maxplatz erzielt worden ist, kommt der Orgel zugute. In den Geschäften der Traunsteiner Bäckereien Deisenseer, Kotter und Schneider gibt es das Sauerteigbrot zudem noch bis Gründonnerstag; für jeden verkauften Laib gehen 25 Cent an den Orgelverein. Im vorigen Jahr kamen so und durch das großzügige Aufrunden des Betrages durch die Bäckereien 1700 Euro zusammen. »Unser gemeinsamer Wunsch wäre es, das gute Ergebnis von 2013 wieder zu erreichen und vielleicht sogar noch zu verbessern«, so Stahl.

Von der maroden Vorgängerorgel in der Traunsteiner Stadtpfarrkirche soll künftig nur noch das denkmalgeschützte Gehäuse aus dem Jahr 1856 erhalten bleiben. Das neue, moderne Instrument wird aus drei Manualen und 43 Registern bestehen. Um Geld für das Papst-Benedikt Orgelwerk zusammenzubekommen, bieten die Orgelfreunde St. Oswald auch Patenschaften für eine oder mehrere Orgelpfeifen an; für ein »Patenkind« sind zwischen 50 und 5000 Euro fällig. Nähere Informationen dazu gibt es bei den Traunsteiner Orgelfreunden unter der Telefonnummer 0861/909490215. san