weather-image

Die Öfen brennen bereits im neuen Heizwerk

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Nachschub für das neue Heizwerk: Die ersten Hackschnitzel werden angeliefert und in den 200 Kubikmeter fassenden Bunker geschüttet. (Foto: Eder)

Waging am See – Der etwa 14 Tage dauernde Probebetrieb des neuen Heizwerks der Marktgemeinde Waging am See in Tettenhausen ist angelaufen. Die beiden neuen Heizkessel sind behutsam von Hand mit Scheitholz angeheizt worden, damit der Schamott-Einsatz aushärtet – eine Aufgabe, die zu übernehmen der zuständige Mitarbeiter Anton Huber die Ehre hatte.


Erst einige Zeit später begann das Probeheizen mit den Hackschnitzeln, von denen auch die ersten beiden großen Fuhren bereits angeliefert worden sind. Als aufmerksame Beobachter mit dabei waren Heinrich Thaler, der Leiter der Gemeindewerke, Anton Stadler, der für die Planung der Heizungstechnik zuständig war, und Ludwig Kleißl, der das Gebäude geplant hat. Sie alle sind froh, dass dieses große Werk nun in die Zielgerade eingelaufen ist.

Anzeige

Vor dem Anzünden des ersten Feuers waren noch zwei Tage lang alle elektrischen Antriebe, Pumpen und Fördereinrichtungen getestet worden; so herrschte im Heizwerk, deren Haupthalle voll ist mit den Kesseln, dem 30 000 Liter fassenden Pufferspeicher, der Schnecke für die Verteilung der Hackschnitzel sowie vielerlei Rohren und sonstigen technischen Einrichtungen.

Dieser Probelauf ist zeitlich begrenzt, da derzeit nur das Heizwasser im neuen Pufferspeicher und in der Wärmeleitung bis zum alten Heizwerk im Feuerwehrhaus zur Verfügung steht. Wenn alles wie vorgesehen verläuft, kann der Heizstrang in Richtung Strandbad in dieser Woche, voraussichtlich in der Nacht auf 17. Januar umgeschlossen werden. Der zweite Strang würde dann in der Nacht auf den 24. Januar folgen. Eine Woche lang laufen dann die beiden Stränge noch parallel.

Während der aktuell laufenden Inbetriebnahmephase werden noch gelegentlich massive Rauchwolken erzeugt, die man weithin sehen kann. Dies kommt dadurch, wie Werkeleiter Thaler erklärt, dass sich Kessel und Rauchgasrohre erst erwärmen müssen. Durch die Temperaturunterschiede kommt es zu erheblicher Kondensation und folglich zu Rauchbildung. Wenn die Anlagen im Regelbetrieb auf Temperatur sind, gibt es das Problem nicht mehr. he

- Anzeige -