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Deutscher (26) versteckte Joint und Marihuana in Unterhose

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Marihuana-Joint
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Foto: dpa/Symbolbild

Drogenfahrten, die "Probefahrt" eines 17-Jährigen ohne Führerschein, Radarwarner im Auto und ein 26-Jähriger mit Drogen in der Unterhose – Am Samstag hatte die VPI Traunstein viel zu tun.


Sattelzug im absoluten Halteverbot – Fahrer betrunken

Gegen 10 Uhr bemerkten die Beamten der Verkehrspolizei Traunstein einen türkischen Sattelzug auf der Rastanlage Hochfelln-Nord. Dieser stand im Bereich der Feuerwehrzufahrt im absoluten Halteverbot. Als die Beamten den Fahrer darauf aufmerksam machen wollten, bemerkten sie starken Alkoholgeruch. Ein Alkotest beim Fahrer ergab einen Wert über 0,5 Promille. Der Fahrer musste den Fahrzeugschlüssel der Polizei überlassen. Ein Auslesen des digitalen Tachos ergab, dass der Fahrer bereits seit dem Vortag an der Rastanlage geparkt hatte. Er durfte seinen Führerschein behalten.

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Da der Sattelzug dort jedoch nicht stehen bleiben konnte, bat der Fahrer einen anderen Lkw-Fahrer, den Sattelzug auf einen Parkplatz zu fahren. Als der Fahrer gegen 14 Uhr wieder fahrtüchtig war, durfte er die Fahrt fortsetzen.

17-Jähriger ohne Führerschein auf "Probefahrt" in Deutschland

Gegen 13 Uhr näherste sich ein österreichischer Wagen der Kontrollstelle der Bundespolizei. Doch das Auto hielt rund 20 Meter vor der Kontrollstelle unvermittelt an. Die Beamten forderten den Fahrer auf, bis an das Kontrollhäuschen zu fahren. Schließlich gab der Vater des Fahrers, der auf dem Beifahrersitz saß an, dass sie nicht weiterfahren dürften, da sein Sohn keinen Führschein habe. Er sei auf einer Probe- bzw. Lehrfahrt – die ist in Österreich auch tatsächlich zulässig. Da der 17-jährige Fahrer sich allerdings bereits auf deutschen Hoheitsgebiet befand, wurde sowohl gegen Fahrer als auch gegen Halter des Fahrzeugs ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Marihuana und Radarwarner im Auto

Am Abend wurde der Verkehrspolizei Traunstein von der Bundespolizei mitgeteilt, dass bei der Grenzkontrolle ein Österreicher mit Verdacht auf eine Drogenfahrt angehalten wurde. Auf der Fahrt zur Kontrollstelle fiel den Beamten noch ein Fahrzeug mit eingebauten Radarwarner auf. Der Fahrer, ein 69-jähriger Österreicher, war absolut nicht erfreut, dass der Radarwarner sichergestellt und ein Bußgeldverfahren gegen ihn eingeleitet wurde.

Bei der Bundespolizei angekommen, übernahmen die Beamten der Verkehrspolizei den Drogenfahrer und ordneten eine Blutentnahme im Klinikum an. Gegen den 36-jährigen Österreicher wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem muss mit einer Geldbuße von mehreren hundert Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Auch der Beifahrer hatte noch ein wenig Marihuana bei sich. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Schmuggel und wegen Besitz von Marihuana eingeleitet. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt.

Deutscher mit Joint und Drogen in der Unterhose

Um 21.30 Uhr wurde zuletzt noch ein 26-jähriger Deutscher an der Grenzkontrolle gestoppt und überprüft. Da auch dieser Fahrer offensichtlich unter Drogen stand, fuhren ihn die Beamten zur Blutentnahme in ein Klinikum. Bei der Durchsuchung gab der 26-Jährige auch gleich eine geringe Menge Marihuana und einen Joint heraus, den er in der Unterhose versteckt hatte. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Drogenbesitzes. Auch das Fahren unter Drogeneinfluss wird ihm noch eine Geldbuße von mehreren hundert Euro sowie ein Monat Fahrverbot einbringen.

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