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Der Vorplatz beim Gemeindehaus Neukirchen wird saniert

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Die marode Asphaltfläche nördlich von Gemeindehaus und Schule in Neukirchen wird 2016 für 55 000 Euro saniert. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf – Der Vorplatz am Gemeindehaus und der Schule in Neukirchen wird saniert. Einstimmig billigte der Bau- und Umweltausschuss dieses Bauprojekt nun für das Jahr 2016.


Auf der Nordseite des Gemeindehauses und der Schule befinden sich drei Parkplätze für die Mieter und drei bis vier Parkplätze für die Lehrer. Die etwa 400 Quadratmeter große Asphaltfläche ist in einem sehr schlechten Zustand. Im Bereich der Garagen bilden sich bei Regen Pfützen, da der Asphaltbelag besonders schlecht ist und kein Gefälle vorhanden ist.

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Die geschätzten Sanierungskosten von 55 000 Euro sollen in den Haushalt 2016 aufgenommen werden. Der Asphalt wird ausgebaut, die gesamte Fläche ausgekoffert und eine neue, 40 Zentimeter dicke Frostschutzschicht hergestellt. Die Zufahrt zu den Parkplätzen soll asphaltiert werden und die Parkplätze sowie der Zugang zum Gemeindehaus sollen mit Betonpflaster ausgestattet werden. Auch die Oberflächenentwässerung wird verbessert. Laut Beschluss soll auch geprüft werden, ob die alte Freibank gekauft werde und dort eine öffentliche Toilette errichtet werden kann.

Bei der Straßenbeleuchtung wurde beschlossen, den inzwischen an der Laufener Straße installierten und von den einzelnen Räten begutachteten LED-Lampentyp Siteco SL 10 micro im Markt Teisendorf als Standardlampe einzusetzen, auch in den Baugebieten. In Einzelfällen, zum Beispiel bei historischen Straßenzügen, Straßeneinmündungen und Plätzen, kann davon abgewichen werden. Die Masthöhe beträgt fünf Meter, die Lichtstärke 1890 Lumen bei einem Verbrauch von 21 Watt.

Die jetzigen Laternen sind vier Meter hoch. Dadurch ist der Lichtkegel der neuen Lampen etwas geringer. Alois Stadler fragte, ob es bei zu großen Abständen zwischen den Masten dunkle Punkte gibt. Laut Bauamt können im Zweifelsfall neue Masten gesetzt oder größere Lampen verwendet werden. In Neubaugebieten würden die Abstände zwischen den Masten gleich entsprechend der neuen Standardlampe geplant.

Einstimmig beschloss der Ausschuss die Änderung des Bebauungsplans Patting-Tiefenthalstraße als Satzung. Sie soll den Bau eines Einfamilienhauses ermöglichen. Die Bedenken des Immissionsschutzamts im Landratsamt, die in der Nacht einen Konflikt zwischen der benachbarten Gaststätte und dem Wohngebiet sieht, nahm der Markt Teisendorf zur Kenntnis. Er sieht keinen Grund zur Änderung der Planung: Gaststätte und Wohngebiet existierten seit Jahrzehnten nebeneinander.

Ohne Gegenstimme einigte sich der Ausschuss darauf, keine Bedenken oder Anregungen zum Bebauungsplan Almdorf Inzell der Nachbargemeinde vorzubringen, da Teisendorfer Belange nicht betroffen seien.

Nach einem Gespräch mit allen Beteiligten im Landratsamt wurde das Verfahren für die Außenbereichssatzung Knogl, ein Ortsteil unweit des Bahnhofs gegenüber dem Lagerhaus, eingestellt. Die Satzung sollte den Bau von zwei Wohnhäusern ermöglichen. Doch die immissionsschutzrechtlichen Probleme durch den Lärm der Züge sind nicht in den Griff zu bekommen. Die Lärmwerte werden tagsüber und auch nachts erheblich überschritten, um bis zu fünf Dezibel. Geeignete Lärmschutzmaßnahmen scheitern an den Kosten und es fehlen Grundstücke für eine Lärmschutzwand. Die Bauwerber wollen nun auf ein etwas weiter von der Bahnlinie entferntes Grundstück ausweichen. Dafür wird ein neues Verfahren aufgerollt.

Unter Auflagen billigte der Ausschuss den Antrag auf Vorbescheid zur Erweiterung eines Anwesens im Außenbereich in der Gemarkung Rückstetten. So muss zum Beispiel wegen des Grübelgrabens das Wasserwirtschaftsamt um sein Einverständnis gefragt werden. Einen Ersatzbau für ein Einfamilienhaus in der Gemarkung Neukirchen befürwortete der Ausschuss einstimmig.

Alois Stadler wies auf die aktuelle Lage der vielen Asylbewerber hin. Die Gemeindevertreter sollten sich mit der Situation befassen und einen Notfallplan erarbeiten. In der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses solle hierüber beraten werden. Der Bau- und Umweltausschuss tagt wieder am 14. Oktober ab 17 Uhr. Bereits ab 15 Uhr werden die sanierungsbedürftigen Straßen im Ortsgebiet besichtigt. vm