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Der Tradition und dem Brauchtum verschrieben

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Teisendorf. Vor knapp vier Jahren wurde der Brauchtumsverein Freidling gegründet. Heute hat er bereits 320 Mitglieder aus den Ortschaften und Weilern am Nordhang des Teisenberges, die zur Gemeinde Teisendorf gehören. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die heimische Tradition und das Brauchtum zu erhalten. Das berichtete Vorsitzender Josef Burghartswieser in der Jahreshauptversammlung im Braugasthof Alte Post.


Er gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Nach einer Helferfeier im April wurde gemeinsam mit Surberger Bürgern am 1. Mai der Brauch der Wallfahrt nach Maria Eck gepflegt. Im Sommer nahmen einige Mitglieder am Hufeisenwerfen bei den Köhlerwochen in Neukirchen teil und im August besuchte man das Gartenfest des Löschzuges Freidling. Pech mit dem Wetter hatte man dann bei der Bewirtung beim Almabtrieb der Freidlinger Almgenossenschaft. Im Oktober trafen sich Vorstandschaft und Ausschuss zu einem Einkehrtag auf der Stoißer Alm.

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Am Stephanitag begann die neue Schnalzersaison und es wurde wieder geübt – waren doch die Schnalzergruppen der Ursprung zur Gründung des Brauchtumsvereins. Fünf Freidlinger und zwei Teisendorfer Passen konnten sich beim Gemeindepreisschnalzen sehen lassen. Am Rupertigaupreisschnalzen in Siezenheim nahm man ebenfalls teil.

Auch für dieses Jahr ist wieder einiges geplant. Unter anderem soll am 4. Mai in Babing ein Maibaum aufgestellt werden. Für den Vereinsausflug am 9. Juni ist eine Plättenfahrt auf der Salzach von Tittmoning nach Burghausen mit anschließender Burgbesichtigung geplant. Ein Höhepunkt im Vereinsjahr soll der Berglerherbst vom 4. bis 7. Oktober in Babing sein.

Johann Krammer informierte über den Stand der Finanzen und die eventuelle Verwendung des Geldes. Die Gemeinderäte Thomas Gasser und Norbert Schader würdigten im Namen der Marktgemeinde Teisendorf den Brauchtumsverein für seinen Einsatz zum Erhalt von Brauchtum, bäuerlicher Tradition und Trachtengwand. wh