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Der Staufenweg wird breiter

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Am Ende des Staufenwegs soll ein Wendeplatz entstehen. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Mehrere Bauanfragen wurden in der Inzeller Gemeinderatssitzung behandelt, die alle positiv beschieden wurden. Eine etwas längere Diskussion gab es wegen des Bebauungsplans Würau mit integriertem Grünordnungsplan, der von der Planungsgruppe »Strasser und Partner« in der Sitzung vorgestellt wurde.


Es handelt sich hier um die Grundstücke entlang des Staufenwegs. Geplant ist eine flexible Parzellierung mit derzeit zehn Parzellen, wobei die Mindestgrundstücksgröße 500 Quadratmeter betragen soll.

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Der Staufenweg wird auf sechs Meter verbreitert (bisher 4,5 Meter) und am Ende wird ein Wendeplatz entstehen. Als Voraussetzung für die Bebaubarkeit der Grundstücke sind allerdings Maßnahmen zum Schutz vor Oberflächenwasser entlang der Nordgrenze zu treffen. Dazu wurden Gutachten des Wasserabflusses bei Starkregen aufgrund der Hanglage vorgestellt.

Fragen traten auf bezüglich der Ortsrandeingrünung: Soll dieser Streifen mit einer Breite von fünf Metern außerhalb der Bauparzelle auf der landwirtschaftlichen Fläche angelegt werden oder bleibt er beim Grundstückserwerber? Nach längerer Diskussion kam man zu dem Entschluss, dass der zukünftige Eigentümer seinen Garten selbst gestalten kann, aber die Grundstücksfläche bei den vorgegebenen 650 bis 800 Quadratmetern bleiben soll. Maximal dürfen 30 Prozent des Baugrundstückes bebaut werden.

Ein weiterer Punkt war der Antrag eines Anwohners an der Eckerstraße zum Abbruch eines Freisitzes und einer Garage mit Carport sowie eines Neubaus einer Mehrfachgarage, einer Sauna und eines Wintergartens. Der Gemeinderat hatte keine Einwände gegen das Bauvorhaben. Ebenso einstimmig war die Entscheidung über den Antrag eines Anwohners an der Bichlstraße. Er will einen Teil seines Wohnhauses abreißen und in Holzbauweise neu errichten. hw