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Der Spielplatz »Am Kircherl« soll wieder attraktiver werden

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Der Kinderspielplatz »Am Kircherl« in Hufschlag soll wieder attraktiver gestaltet werden. Der Surberger Gemeinderat beschloss, dafür 40 000 Euro in den Haushalt 2015 einzustellen. (Foto: Buthke)

Surberg – Der Gemeinderat beschloss die Neugestaltung des Kinderspielplatzes »Am Kircherl« in Hufschlag. Dafür werden im Haushalt 40 000 Euro eingeplant. Bürgermeister Josef Wimmer wurde beauftragt, Angebote einzuholen.


Er sagte, die Spielgeräte seien bis auf die Schaukel verbraucht und teilweise schon entfernt worden. »Es ist daher beabsichtigt, ein neues Konzept zu erstellen und den Platz mit neuen Spielgeräten attraktiver zu gestalten. In Teilbereichen soll auch ein Lärmschutz errichtet werden.«

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Elke Scheil gab zu bedenken, dass der Spielplatz nicht sehr stark frequentiert sei. Sie setzte sich dafür ein, den Bolzplatz am Lärchenweg durch Bänke und eine Netzschaukel aufzuwerten. Der Spielplatz sei deshalb weniger frequentiert, weil er nicht mehr attraktiv ist, hielt Katharina Schallinger entgegen. Dem pflichtete Hubert Anfang bei: »Das eine oder andere Spielgerät ist aus Sicherheitsgründen entfernt worden. Der Spielplatz ist daher schon etwas mager geworden«.

Der Spielplatz sei im Bebauungsplan festgesetzt, betonte der Bürgermeister. »Er gehört hergerichtet, damit die Kinder wieder Freude haben«. Trotzdem könne die Gemeinde auch den Bolzplatz etwas aufwerten. Klaus Weber meinte, man solle den Spielplatz für kleine Kinder begrenzen und keine Konkurrenz zwischen den Spielplätzen in der Gemeinde schaffen. Größere Kinder könnten ein paar Hundert Meter gehen oder mit dem Rad fahren. Auch hielt er einen Lärmschutz nicht für notwendig. Da war der Bürgermeister anderer Meinung: »Wir sollten den Spielplatz so bauen, dass auch Einvernehmen mit den Nachbarn besteht.« Der Gemeinderat sollte erst abwarten, welche Vorschläge die Fachfirma mache.

Weitere 40 000 Euro wurden für die Sanierung der feuchten Wände im Rathaus in den Haushalt eingestellt. Wimmer sagte, die Fassade des Rathauses müsse dringend gestrichen werden. Von der Burgstraße aus dringe Wasser in den Sockelbereich ein. Deshalb wolle man den Sockel erneuern. »Es bringt nichts, wenn wir das Haus streichen und die Feuchtigkeit drinnen lassen«, so der Bürgermeister.

Um Lösungsvorschläge zu erhalten, sei das Einschalten eines Gutachters notwendig. Diskutiert wurde auch die Möglichkeit, in den Büros Luftentfeuchter aufzustellen. Über die Erfolgsaussichten waren sich die Gemeinderäte jedoch uneinig.

Schließlich beschloss das Gremium die Übernahme einer Ausfallbürgschaft für ein Konzert im Rahmen der Reihe »Musiksommer zwischen Inn und Salzach« mit dem Wössner Erntedankensemble am 21. Juni in der Surberger Pfarrkirche. »Die Gemeinde hat sich dafür beworben, weil bezüglich Konzerten in Surberg nicht viel los ist«, sagte Wimmer. Zur Durchführung des Konzerts sei allerdings die Übernahme der Ausfallbürgschaft durch die Gemeinde erforderlich. Bjr

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