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Der Schlechinger Dorfladen ist auf einem guten Weg

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Schleching. Zur Sicherung der Nahversorgung mit einem »Dorfladen« hatte die Gemeinde Ende 2012 das Anwesen des ehemaligen Frischeladens bis zum Landertshauser Weg für 402 725 Euro erworben. Der Teil für den Dorfladen wurde mit 130 000 Euro veranschlagt plus 20 000 Euro für die Ladeneinrichtung.


Der Dorfladen ist ein Projekt der Dorferneuerung Schleching III und soll von und für die Bürger sein. Er wird getragen von der Bürgergesellschaft »Dorfladen Schleching Unternehmensgesellschaft (UG)«. Die Förderung seitens der Dorferneuerung von 55 Prozent für den Teil des Dorfladens errechnet sich mit 82 500 Euro. Voraussetzung ist eine Bindung für 25 Jahre. Der Gemeinderat genehmigte in seiner jüngsten Sitzung die Kostenvereinbarung.

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Die »Dorfladen Schleching UG« wurde Mitte Januar ins Handelsregister eingetragen. Für die Übergangszeit hatte die Gemeinde gegenüber Edeka als derzeitigem Lieferanten für das Grundsortiment gebürgt. Mit Rechtskraft der UG hat sich diese Bürgschaft erübrigt. Von den gezeichneten Anteilen von 68 800 Euro sind bisher 66 000 Euro eingegangen. Derzeit wird die Übergabe-Inventur geprüft. Die Steuernummer liegt vor, Versicherungen sind abgeschlossen. Die Zahlung mit EC-Karte ist wieder möglich.

In den ersten sechs Monaten soll ein Konzept, unter anderem für das Sortiment, eventuelle Umbauten sowie den Raumbedarf des Dorfladens erarbeitet werden. Konkrete Überlegungen zu Bauarbeiten sollen laut Informationen aus dem Beirat erst angegangen werden, wenn Umsatz und Ergebnis bis einschließlich März vorliegen und eine gewisse Planungssicherheit besteht.

Die Logoausschreibung ist gut angenommen worden, es liegen schon Entwürfe vor. Für Kundenwünsche ist ein Zettelkasten aufgestellt. Geschäftsführerin Manuela Dreisigacker wird sich mit dem Kundenrat wegen des Sortiments zusammensetzen. In der zweiten Märzwoche ist eine Sitzung des Arbeitskreises geplant.

Anhand der geschätzten Zahlen des Dorfladen-Beraters Wolfgang Gröll ist für die Zeit bis 30. Juni dieses Jahres mit der Gemeinde eine monatliche Miete von 383 Euro plus Nebenkosten, zahlbar am 1. April und 1. Juli, festgelegt worden. Geschäftsleiterin Christine Zaiser trug den Mietvertrag dem Gemeinderat vor. Roland Jenne vermisste eine Verlängerungsklausel. Hierzu führte Bürgermeister Josef Loferer aus, dass die Miete nach sechs Monaten an die sich abzeichnende, wirtschaftliche Entwicklung angepasst werde.

Für die spätere Miete oder Pacht werde entscheidend sein, wer die anstehenden Baukosten trägt und welchen Platzbedarf der Dorfladen hat. Auch aufgrund der erforderlichen Bindung für den Dorfladen im Rahmen der Dorferneuerung sei eine Verlängerungsklausel nicht erforderlich. Der Gemeinderat genehmigte schließlich mit den Gegenstimmen von Roland Jenne, Rupert Loidl und Manfred Mix den Mietvertrag bis 30. Juni. bre