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Der Radweg wird im November fertig

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Der Fels am Kapellenberg musste mit schwerem Gerät abgetragen werden, um den Radweg herzustellen. Größtenteils führt der Radweg straßenbegleitend an der Kreisstraße entlang. Mit dem Radweg wurde nun die Lücke zwischen Staudach-Egerndach und Bergen geschlossen. (Foto: T. Eder)

Staudach-Egerndach. Die Planungen für den Radweg von Staudach-Egerndach bis nach Bergen reichen bereits in das Jahr 1999 zurück. Nachdem dieses Projekt mehrfach nach hinten geschoben worden war, ist es nun nach 14 Jahren gelungen, den Weg zu bauen. Ab November wird es nach Angaben der Verantwortlichen möglich sein, mit dem Rad von Staudach-Egerndach sicher bis nach Bergen zu gelangen.


Baubeginn war im Juni. Gewaltige Erdbewegungen waren nötig, um den neun Kilometer langen Radweg herzustellen. Vor allem das letzte Teilstück von Egerndach bis Avenhausen hatte es in sich. Der Fels am Kapellenweg musste mit einer Fräse abgetragen werden – 60 Kubikmeter Gestein pro Tag. Da umherwirbelnde Steine unumgänglich waren, wurde im August auch die Vollsperrung angeordnet. Noch einmal wird eine Vollsperrung der Kreisstraße TS 5 zwischen Egerndach und Avenhausen von Montag bis Freitag nächster Woche notwendig. In dieser Zeit wird die Asphaltdecke aufgebracht. Der Verkehr wird umgeleitet. Danach ist es fast geschafft, und der Radweg ist lückenlos befahrbar. Die Kosten des Radwegs auf Staudach-Egerndacher Gemeindegebiet belaufen sich auf 450 000 Euro, wovon die Gemeinde einen Eigenanteil von 150 000 Euro zu zahlen hat. tb

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