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Der Neubau für die Mädchen der Oberstufe ist fertig

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Der neue Anbau an den sogenannten Berghof auf dem Gelände des Staatlichen Landschulheims ist rechtzeitig zu Schuljahrsbeginn fertig geworden. Hier werden die Internatsschülerinnen der Oberstufe wohnen. (Foto: Giesen)

Marquartstein – Pünktlich zum Schulbeginn ist der neue Anbau des Staatlichen Landschulheims (LSH) Marquartstein an den Berghof fertig geworden, das am höchsten liegende Gebäude auf dem Gelände. Das erklärte Oberstudiendirektor Gerhard Pschorn im Gespräch mit unserer Zeitung.


Das Gebäude ist der Ersatzbau für das 2013 nach dem Hochwasser geschlossene Achenhaus. Hier werden 14 Mädchen in Doppelzimmern untergebracht, sowie ein Erzieher. Sechs weitere Mädchen wohnen im alten Teil des Berghofs. Der Anbau, der durch einen Gang mit dem Berghof verbunden ist, wurde in der äußeren Gestaltung mit Holzfassade den unterhalb liegenden Internatsgebäuden, dem sogenannten Oberhaus, Unterhaus und Tagesheim angepasst. In den nächsten Wochen werden die Außenanlagen noch fertig gestellt.

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»Der Antrag der Schule auf eine neue Turnhalle liegt aus finanziellen Gründen auf Eis«, so der Schulleiter weiter. Schon seit Jahren gibt es Pläne für eine neue Turnhalle unterhalb des Neuen Schlosses an der Stelle des jetzigen Biotops, weil die beiden Hallen an der Tiroler Achen schon lange nicht mehr ausreichen. Die sehr alte Turnhalle neben dem Achenhaus darf bei Schnee oder Hochwasser aus statischen Gründen nicht mehr benutzt werden, außerdem entspricht sie nicht mehr den Anforderungen an den Brandschutz. Die vor rund 30 Jahren gebaute »neue« Turnhalle ist zu klein.

Seit langem ist das Landschulheim deshalb schon zu Gast in der Turnhalle der Achental-Realschule, die wiederum bei kleinen Lücken auch die Turnhalle des Landschulheims nutzt.

Rund 650 Schüler werden im Schuljahr das Landschulheim Marquartstein besuchen, kaum weniger als im Vorjahr (667). Derzeit laufen noch die Aufnahme- und Nachprüfungen, sodass sich die ganz genauen Schülerzahlen noch nicht voraussagen lassen, erklärt Pschorn. Im Internat sind derzeit 117 Schüler angemeldet, 120 könnten es werden. gi