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Der Mai war wieder sehr verregnet

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Den Schirm mitzunehmen – das war im Mai oftmals die richtige Entscheidung.

Traunstein – Regenreich ist der Mai heuer gewesen. Das belegen auch die Daten der Wetterstation am Traundamm. Demnach regnete es in Traunstein an 19 Tagen im Mai, einmal war sogar Graupel dabei. Insgesamt fielen 194 Liter pro Quadratmeter.


Seit 1974, dem Jahr, in dem mit dem Wetteraufzeichnungen am Traundamm begonnen worden ist, hat es im Mai durchschnittlich 16 Regentage gegeben. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge (seit 1993) lag bei 156 Litern. Die meisten Niederschlagstage gab es 2013; damals regnete es an 25 Tagen. Die wenigsten Regentage, nämlich sieben, gab es 1992. Die größte Niederschlagsmenge gab es 1999; damals fielen 293 Liter pro Quadratmeter. Am wenigsten, nämlich 41 Liter pro Quadratmeter, regnete es 2008.

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Die Sonne zeigte sich im Mai 2016 an 23 Tagen; jedoch gab es an vielen Sonnentagen auch Regen. Dreimal kam ein Gewitter, einmal gab es Nebel.

Durchschnitttemperatur lag bei 13,8 Grad

Was die Temperaturen betrifft, war dieser Mai nicht ungewöhnlich. Mit einer Durchschnittstemperatur von 13,8 Grad liegt nur er gering über dem langjährigen Mittelwert von 13,2 Grad. Der wärmste Mai war 2000 mit 16,2 Grad und der kälteste Mai war 1991 mit nur 8,1 Grad im Durchschnitt.

Nachts lagen die Temperaturen heuer siebenmal im zweistelligen Bereich, 17-mal kletterte das Thermometer tagsüber auf über 20 Grad, sechsmal über 25 Grad und einmal sogar über 30 Grad. Auch diese Werte sind durchschnittlich. Der wärmste Tag am Traundamm war diesmal der 22. Mai mit 31,3 Grad, die niedrigste Tageshöchsttemperatur wurde mit nur 10,9 Grad am 24. Mai gemessen. Die wärmste Nacht mit 14,3 Grad war am 14. Mai und die kälteste Nacht mit 0,8 Grad am 5. Mai.

Dieser Mai brachte hier keine neuen Rekordwerte. Die gab es wie folgt: Der Wärmste gemessene Tag war mit 31,6 Grad am 27. Mai 2008; die niedrigste Tageshöchsttemperatur mit fünf Grad wurde am 5. Mai 1980 gemessen, die wärmste Nacht mit 17 Grad am 23. Mai 2007 und die kälteste Nacht mit minus fünf Grad am 11. Mai 1993.

Heuer sanken pünktlich zu den Eisheiligen, vom 12. bis 15. Mai, die Temperaturen und es gab erhebliche Niederschläge. Zum Abschluss noch eine Bauernregel zum Mai: »Die kalt' Sophie kommt Mitte Mai, hat Frost und Kälte mit dabei.« Frost gab es zwar keinen, aber kalt war es schon sehr. HM