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Der Grassauer Michaeli-Markt war sehr gut besucht

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Nur mehr wenige Ponys gab es beim Michaeli-Markt in Grassau im Angebot.. (Foto: T. Eder)

Grassau – Tausende Besucher lockte der Michaeli-Vieh- und Warenmarkt in Grassau an. Die Gassen durch die Verkaufsstände und Verkaufsbuden waren bis in die frühen Abendstunden stets gut gefüllt, und auch die Biergärtenbetreiber konnten sich nicht beschweren. Trotz teilweise verhangenem Himmel blieb der Regen aus. Allerdings hätte es durchaus etwas wärmer sein können.


Die vielen Händler waren mit ihren Umsätzen beim Michaeli-Markt größtenteils zufrieden. Vor allem diejenigen, die herbstliche Accessoires, wie lustige Mützen und Socken anboten, durften sich über eine rege Nachfrage freuen. Auch vor den Anbietern von Brotzeitschmankerln bildeten sich mehrfach kurze Schlangen. Besonders groß war heuer die Landmaschinenschau.

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Die großen Traktoren wurden nicht nur von den Bauern, sondern auch von vielen Kindern bestaunt. Leider ist auch in diesem Jahr die Zahl der angebotenen Nutztiere zurückgegangen. Nur mehr sehr wenige Ponys und wenige Ziegen wurden zum Kauf angeboten. Dafür zogen die putzigen Meerschweinchen und die flauschigen Zwerghasen die Marktbesucher magisch an und viele dieser Tiere durften sogar gestreichelt werden. Zum Verweilen lud der Biergarten des ASV Grassau ein. Hier spielte die »Grassauer Blasmusi« auf und unterhielt die Gäste bei Steckerlfisch und, als hätte der ASV die kühle Witterung bestellt, bei Glühwein. Sekt hingegen wurde beim Jugendsportförderverein angeboten.

Musiziert wurde an verschiedenen Stellen. So wurde eine Volksmusikgruppe von zwei Asylbewerbern auf ihren Trommeln begleitet und es zeigte sich dabei, wie völkerverbindend Volksmusik sein kann. Nur das arme Schwein, dessen Gewicht geschätzt werden durfte, wusste sicher nicht, dass es selbst der Hauptgewinn war. Der Birn Pup Verein hatte mit seiner Idee großen Zulauf und viele wollten an der Schätzaktion teilnehmen.

Zur großen Freude der jüngeren Marktbesucher gab es den Jahrmarktsbereich mit Karussell und Schiffschaukel. An den Los- und Schießbuden konnten Alt wie Jung ihr Glück versuchen. Und wer kein Glück hatte, der kaufte sich eben an den vielen Verkaufsständen etwas für sich, für die Lieben zuhause oder für Haus und Garten. Angesichts der Fülle an Angeboten blieb kaum ein Wunsch offen. Und wer bei den Händlern nicht fündig wurde, der konnte sich in den vielen Grassauer Geschäften, die ebenfalls den ganzen Tag über ihre Waren anboten, umsehen.

Als ein sehr gutes Angebot der Gemeinde hat sich zudem in den letzten Jahren der Pendelbus vom Gewerbepark mit den vielen Parkplätzen bis zum Zentrum erwiesen. Viele Marktbesucher nützten dieses kostenlose Angebot und umgingen so die lästige Parkplatzsuche. tb