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»Der Gockelkrieg« in Eisenärzt

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Wie ein krähender Gockel einen Nachbarschaftsstreit auslösen kann, zeigt das Bauerntheater Eisenärzt mit dem Stück »Der Gockelkrieg«. Die nächsten Aufführungen sind am Dienstag und Mittwoch.

Siegsdorf. Das Bauerntheater Eisenärzt ist in die Spielsaison gestartet. In beiden Stücken dreht sich alles um das liebe Federvieh.


Beim Gockelkrieg geht es um einen Nachbarschaftsstreit durch einen immer um Mitternacht krähenden Gockel. Er stört das Eheleben des Nachtwächters Moosbrugger und seiner Frau. Auch die jungen Liebespaare werden wegen des krähenden Gockels auf die Probe gestellt. Aufgrund einer Strafanzeige durch die Moosbruggerin werden ein Tierpsychologe und ein Amtsrichter aktiv.

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Die Krautmoserin erwehrt sich erfolgreich aller Angriffe auf ihren Hahn Hieronymus. Das ist eine Paraderolle für Ingrun Gehmacher. Den gutmütigen und friedlichen Nachtwächter, setzt Sepp Meier hervorragend in Szene. Die beiden turtelnden und zankenden Liebespaare werden erfrischend dargestellt durch Lisa Friedl, Markus Maier, Lisa Hatzenbühler und Andreas Scheck. Die resolute und streitbare, kratzbürstige Moosbruggerin spielt in bekannter Bravour Angela Schnellinger. Das unterdrückte aber selbstbewusste Nesthäkchen verkörpert mit viel Esprit Franziska Scheck. Der skurrile Tierpsychologe Eugenius Kneifer, Glanzrolle für Alois Lankes hat bald mehr Augen für das Nesthäkchen als für den vermeintlich verrückten Hahn. Der überaus korrekte Richter (Debüt für Michael Steiner) versucht nun, die verfahrene Situation zur Zufriedenheit aller zu lösen.

Die sehr kurzweilige und mit viel Schwung dargebrachte Aufführung kann man in der kommenden Woche noch am Dienstag und Mittwoch anschauen; auch am 27. und 28. August sowie am 10. und 11. September, jeweils um 20 Uhr.