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Der Frillensee ist zugefroren

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Der Frillensee bei Inzell ist derzeit ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Viele Leute tummelten sich auf dem See – mit oder ohne Schlittschuhe. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Hochbetrieb herrscht derzeit auf dem Frillensee bei Inzell. Der See ist seit einigen Wochen zugefroren und das Eis ist so dick, dass es nahezu keine Bedenken mehr gibt einzubrechen. Das nutzten in den letzten Tagen zahlreiche Schlittschuhbegeisterte, aber auch viele Wanderer, die sich auf der Eisfläche bewegten.


Der Entfaltungsmöglichkeit wurden keine Grenzen gesetzt: Mehrere Gruppen spielten Eishockey, andere Besucher wollten nur Kilometer mit den Schlittschuhen abspulen, wieder andere ließen es eher gemütlich angehen und liefen nur kleinere Runden und manche Wanderer suchten einfach nur eine Abkürzung über den See, statt außen herumzugehen.

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Nicht nur Inzeller waren anzutreffen, sondern auch Sportbegeisterte aus der Umgebung. Eine Familie aus Chieming war schon zum zweiten Mal zum Eislaufen auf dem Frillensee. »Wir haben es von einem Inzeller Spezl erfahren, dass der See zugefroren ist und deshalb sind wir gleich mal von Adlgaß raufgewandert. Es sind ausgezeichnete Verhältnisse zum Schlittschuhlaufen«, so der begeisterte Familienvater. »Wir waren nicht das letzte Mal hier und gerade bei diesem Winter bietet sich das förmlich an«.

Eine Frau aus Weißbach hat das Treiben auf dem Frillensee vom Zwiesel aus beobachtet und das gleich zum Anlass genommen, dort am nächsten Tag selbst mit der Familie zu sein. »Den Kindern macht es großen Spaß hier auf dem Eis und weil das Ferienprogramm wegen dem wenigen Schnee ja nicht allzu groß ist, findet man hier am Frillensee eine gute Alternative. So wird den Kindern wenigstens nicht langweilig«. hw