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Der Fahrbahnbelag am Karl-Theodor-Platz wird ausgebessert

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Dringend notwendig war die Sanierung des Fahrbahnbelags am Karl-Theodor-Platz, die, je nach Wetter, in den nächsten Tagen oder in der kommenden Woche abgeschlossen werden soll.

Traunstein. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs sind seit etlichen Tagen damit beschäftigt, den Fahrbahnbelag am Karl-Theodor-Platz auszubessern. Das ist schon seit längerem dringend nötig, denn an vielen Stellen ist der Asphalt schadhaft.


In den letzten Jahren wurden meist nur die Frostaufbrüche am Ende des Winters mit Asphalt verfüllt. Dementsprechend schlecht war zuletzt der Zustand zum Beispiel der Straße zwischen Apothekerstiege und Salinenstraße. In dieser Woche wird dieser Bereich an den am schlimmsten betroffenen Stellen neu asphaltiert. Damit bleibt es zwar ein »Fleckerlteppich«, aber ganz so schlimm wie zuvor sieht es jetzt nicht mehr aus. Gleiches gilt für die Fahrbahn im Bereich der Salinenkapelle, der bereits in der vergangenen Woche hergerichtet wurde.

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Zahlreiche schadhafte Stellen gibt es auch im Bereich der Parkplätze. Dazu kommen Fahrbahnverwerfungen, die erst bei Regen auffallen, wenn sich großflächig Pfützen bilden. Wer dann auf dem Weg in die Stadt oder zurück zu seinem Auto keine nassen Füße bekommen will, der muss höllisch aufpassen und manche Pfütze umkurven. Gleichzeitig muss man sich in Sicherheit bringen, wenn Autos schneller als mit Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren, will man nicht von oben bis unten vollgespritzt werden.

Gerade bei schlechtem Wetter kommen in der Ferienzeit Urlauber in Scharen aus den Touristikorten südlich der Autobahn nach Traunstein, um hier einzukaufen oder Lokale aufzusuchen. Und die meisten von ihnen steuern mit ihren Autos von der Blaue-Wand-Straße kommend den Karl-Theodor-Platz an. Dass angesichts dessen Zustandes die Urlauber erst einmal einen eher negativen Eindruck von der Großen Kreisstadt bekommen, lässt sich leicht nachvollziehen. Eine »Generalsanierung« des Parkplatzes ist dringend nötig. Doch die lässt noch auf sich warten, weil in den nächsten Jahren eine größere Baumaßnahme in diesem Bereich notwendig sein wird: Im Zuge der Neuberechnung der Kanalquerschnitte wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit herausstellen, dass diese im Bereich Karl-Theodor-Platz zu gering dimensioniert sind und künftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Das heißt, dass der Platz aufgegraben werden muss und neue Leitungen verlegt werden. Möglicherweise muss die Stadt sogar Rückhaltebecken schaffen. Nach diesen Arbeiten wird man den Platz ohnehin in weiten Bereichen erneuert müssen.

Dann wird man hoffentlich auch Überlegungen anstellen, die Stellplätze zu verbreitern. Das wäre sicher ein Schritt, den die meisten Benutzer des Parkplatzes begrüßen würden. Die Autos werden immer größer und immer breiter; die Breite der Stellplätze ist jedoch seit Jahrzehnten unverändert. Beim Ein- und Aussteigen muss man höllisch aufpassen, dass man beim Öffnen der Türen nicht die Fahrzeuge auf den Nachbarstellplätzen beschädigt.

Weil es bei den Asphaltierungsarbeiten nicht regnen soll, da das Material dann Blasen bildet  und  nicht hält, könnte es angesichts der schlechten Wetterprognosen  für die nächsten Tage zu kleinen Verzögerungen kommen.  Wenn alles gut geht, könnten die Arbeiten jedoch in der kommenden Woche abgeschlossen werden. -K.O.-