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Der Edeka-Markt in Inzell soll erweitert werden

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An  der  linken  Seite  des  Edeka-Markts  in Inzell soll der Parkplatz verkleinert und dafür das Gebäude verlängert werden, um mehr Verkaufsfläche zu erhalten. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Die Verkaufsfläche des bestehenden Edeka-Markts an der Bichlstraße in Inzell soll von gut 900 auf rund 1200 Quadratmeter baulich erweitert werden.


Im Inzeller Gemeinderat wurde über den Bebauungsplan »Sondergebiet Edeka-Markt« diskutiert, nachdem die Firma GRR Portfolio Siebzehn GmbH und Co. KG möchte den Edeka-Markt an der Bichlstraße 1 erweitern möchte.

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Für die Schaffung der baurechtlichen Voraussetzungen ist die Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig. Hier wird die benötigte Fläche als Sondergebiet dargestellt. Die Planungsarbeiten für dieses Projekt übernimmt das Ingenieurbüro Staller GmbH, Traunstein und die Kosten trägt der Antragsteller. Die Aufstellung des Bebauungsplans »Sondergebiet Edeka-Markt« wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Das Verfahren wird mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange fortgesetzt.

In einem weiteren Punkt der Sitzung ging es um die Mitgliedschaft beim Bayerischen Städtetag. Die Gemeindeverwaltung von Inzell testet bereits seit Januar 2017 den Mitgliederservice des Bayerischen Städtetags, der die Interessen der Städte und Gemeinden in Bayern vertritt. Das umfangreiche Informationspaket und der erweiterte Mitgliederservice haben dabei das Interesse der Verwaltung geweckt und der Service ist gut angelaufen. Viele Städte aber auch Gemeinden nutzen eine Doppelmitgliedschaft, um von einem Mehr an Informationen und einer umfassenden Beratung zu profitieren.

Informationen dazu wurden auch bei der Gemeinde Ruhpolding eingeholt, denn diese nutzt bereits seit Jahren den Service des Bayerischen Städtetags. Die Dienstleistung beinhaltet tägliche Fachinformationen, Rundschreiben, Gruppen zum Informations- und Wissensaustausch und einen ausführlichen Beratungsdienst. Vorteil des Städtetags gegenüber dem Gemeindetag ist die deutlich frühere Informationsweitergabe.

Derzeit gehören insgesamt 275 Städte und Gemeinden dem Bayerischen Städtetag an. Die Mitglieder sind dabei sehr unterschiedlich, dazu zählen 25 kreisfreie Städte, 29 große Kreisstädte, 46 kreisangehörige Gemeinden und 175 weitere kreisangehörige Städte, die dessen Vorteile nutzen.

Der Mitgliedsbeitrag beim Städtetag beträgt 39,50 Cent pro Einwohner. Das bedeutet für die Gemeinde Inzell bei 4622 Einwohnern eine Summe von 1825,69 Euro pro Jahr. Im Vergleich liegt der Mitgliedsbeitrag beim Bayerischen Gemeindetag bei 30,00 Cent pro Einwohner. Der Gemeinderat stimmte einer Mitgliedschaft ab 1. Juni 2017 beim Bayerischen Städtetag einstimmig zu.

Werbung zur Bundestagswahl nur sechs Wochen lang

Kurz wurde auch über die Wahlwerbung vor der bevorstehenden Bundestagswahl im September diskutiert, und es wurde ein Zeitraum von sechs Wochen festgelegt. Bürgermeister Egger findet diese Spanne als ausreichend und das Gremium schloss sich dessen Meinung an. »Es soll keine wilde Plakatiererei geben, sondern nur an den dafür vorgesehenen Wahltafeln. Die Wahlwerbung soll möglichst so unkompliziert wie möglich über die Bühne gehen«.

Egger gab am Ende bekannt, dass die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Inzell auf LED eine Einsparung pro Jahr von rund 30 000 Euro bringt. 2008 wurde damit angefangen und nach und nach immer mehr LED Lampen eingebaut. 2008 waren es 294 000 KWh Stromverbrauch und 2016 lag der Verbrauch nur noch bei 162 000 KWh. In diesem Jahr 2017 dürfte der gesamte Austausch an Niedrigenergielampen abgeschlossen werden.

Begonnen hatte die Gemeinderatssitzung mit einer Gedenkminute für Adolf Schwarz, der am 15. Mai gestorben ist, und über drei Jahrzehnte als Geschäftsleiter in Inzell tätig war. Egger beschrieb ihn als menschlichen Typ, der sehr umgänglich war. »Adolf Schwarz hat die Gemeinde Inzell nachhaltig geprägt. Er war sowohl im Kreis seiner Kollegen als auch im Gemeinderat sehr geschätzt. Neben seiner kollegialen, hilfsbereiten und freundlichen Art, zeichneten ihn sein Fachwissen und seine langjährige Erfahrung aus«. hw

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