weather-image
17°

»Der dickste Pinguin vom Pol«

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Der dicke Pinguin (Seraphine Rastl) hat die Kälte satt und beschließt, in den Süden auszuwandern. (Foto: Rasch)

Traunreut. Obwohl er von einer dicken Fettschicht umgeben ist, träumt »der dickste Pinguin vom Pol« vom Schwitzen, Sonne und Ferien. Auf seiner Reise in den Süden wurde der redselige und gefräßige Vogel von den Kindergartenkindern aus Seeon im k1-Studiotheater tatkräftig unterstützt. Die jungen Zuschauer waren von der ersten der zwei Vorstellungen der Geschichte »Der dickste Pinguin am Pol« am gestrigen Mittwoch vollauf begeistert.


Zur Erinnerung wurde am Ende der 40-minütigen Vorstellung dann auch noch ein Gruppenbild mit dem Pinguin (Seraphine Rastl) gemacht, den die kleinen Zuschauer in ihr Herz geschlossen hatten. Weitere Vorstellungen bringt das Stadttheater Klagenfurt am heutigen Donnerstag um 9 und um 11 Uhr auf die k1-Studiotheater-Bühne.

Anzeige

Das Ein-Mann-Personenstück, aufgeschrieben von Ulrich Hub, ist nicht nur hinreißend komisch, sondern auch pädagogisch wertvoll. Die Zuschauer werden in die Handlung mit einbezogen. Mit Solo-Darstellerin Seraphine Rastl, die nach acht Jahren Pause zum ersten Mal wieder in das Pinguin-Kostüm geschlüpft ist, wie sie dem Traunsteiner Tagblatt sagte, durchwandert das Stück spielerisch einen gemeinsamen Lernprozess und stellt Fragen wie: »Bin ich Fisch oder Vogel?« oder »Wie schütze ich mich vor der Sonne?«. Die Antworten darauf kamen von dem jungen Publikum wie aus der Pistole geschossen.

Begleitet von einem Bassisten, der im Hintergrund für die Intonation der Geräusche sorgt, sehnt sich »der dickste Pinguin vom Südpol« nach tropischer Hitze. Er will am Pol nicht alt werden und beschließt, sich auf den Weg nach Italien zu machen. Auf einer Eisscholle macht er sich mit einer großen Ration Fischstäbchen und Ketchup auf den Weg.

Aber seine Scholle schmilzt mit jedem Tag und seinen Proviant hat er längst verputzt. Auf dem Weg ins Warme, der viel weiter ist als gedacht, wird er auch noch von einem Unwetter überrascht. Im Süden angekommen, beschließt er, Kellner zu werden und stellt fest, dass es sich dort gut aushalten lässt. ga