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Der Ausbau der Brunnerstraße erfolgt erst 2014

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Surberg. Der Gemeinderat Surberg hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den für dieses Jahr vorgesehenen Vollausbau der Brunnerstraße auf das kommende Jahr zu verschieben. Grund ist ein Schreiben des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Surgruppe in Teisendorf. Mit Blick auf die geplanten umfangreichen Baumaßnahmen in der Brunnerstraße hatte der Verband darin den Wunsch geäußert, die ursprünglich für heuer vorgesehene Erneuerung der Wasserleitung auf das nächste Jahr zu verschieben.


Wasserversorgung komplett neu durchlegen

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Bürgermeister Josef Wimmer berichtete, dass die Wasserversorgung komplett neu durchgelegt werden müsse. Der Vorschlag des Zweckverbands werde auch seitens der Surberger Gemeindeverwaltung befürwortet, nachdem bei einer Kanalbefahrung größere Schäden, insbesondere bei den Regenwasserkanälen, festgestellt worden seien. »Es ist daher sinnvoll, die umfangreiche Kanalsanierung abzuwarten«, betonte Wimmer.

Beschlossen wurde ebenfalls, die Anlieger der Brunnerstraße zuvor über den geplanten Vollausbau zu informieren. Erst dann werde die Gemeinde in die Planungsphase eingehen. »Wir können die Straßensanierung ohne Zeitstress angehen«, sah der Bürgermeister die positive Seite und sprach den anwesenden Anliegern der Brunnerstraße damit wohl aus dem Herzen, auf die wegen der Erschließungsbeitragssatzung eine Kostenbeteiligung zukommt.

Zudem ist mit der Stadt Traunstein eine Zweckvereinbarung gemäß des Gesetzes über kommunale Zusammenarbeit (KommZG) über die Umlage der Kosten für die Traunsteiner Anlieger abzuschließen, da sich ein Teil der Brunnerstraße auf dem Hoheitsgebiet der Stadt Traunstein befindet.

Saniert werden soll auch die Georgistraße in Hufschlag. Im April 2010 hatte der Gemeinderat beschlossen, schadhafte Stellen lediglich auszubessern, solange der Bau des Ettendorfer Tunnels nicht abgeschlossen ist. Nachdem die Baumaßnahme jetzt vollendet ist, soll nun auf Beschluss des Gemeinderats die Georgistraße im Sommer saniert und eine neue Asphaltschicht aufgebracht werden.

Im Zuge der Sanierung der Georgistraße sind auch die Erneuerung der Wasserversorgungsleitung durch den Zweckverband Surgruppe sowie die Verlegung von Kabeln durch die Stadtwerke Traunstein vorgesehen. Über die näheren Einzelheiten unterrichtete bei der Sitzung Franz Gruber vom beauftragten Ingenieurbüro HPC AG in Übersee die Gemeinderäte.

Georgistraße: Sanierung nach Tunnelbau nötig

Der Bürgermeister verwies auf eine Aktennotiz des Staatlichen Bauamts, wonach die Georgistraße durch den Baustellenbetrieb für den Ettendorfer Tunnel viele Risse und Deckenschäden aufweist. »Deshalb ist das Staatliche Bauamt verpflichtet, sich an der Wiederherstellung der Fahrbahn zu beteiligen«, so Bürgermeister Wimmer.

Mit der Erschließung des Baugebiets Hallabruck-Ettendorfer Feld/Nord ist die Errichtung eines öffentlichen Kinderspielplatzes für Kinder bis elf Jahre vorgesehen. Peter Rubeck von der Planungsgruppe Strasser + Partner in Traunstein stellte einen Vorschlag für die Ausstattung sowie eine Kostenschätzung vor. Die mit der Verwaltung abgesprochene Variante sieht als Ausstattung eine Sandbaustelle, ein Klettergerüst, eine Hangrutsche, einen Spielhügel, eine Kriechröhre, eine Slackline und eine Nest- beziehungsweise Gruppenschaukel vor. Die Kosten für die Erdarbeiten, den Zaunbau und die Ausstattung veran-schlagte Rubeck auf rund 45 000 Euro. Der Gemeinderat segnete den Spielplatzbau in der vorgestellten Variante einstimmig ab. Bjr