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Der Almsommer auf der Stoißer Alm ging zu Ende

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Schön geschmückt wurden die Kalbinnen von der Stoißer Alm zurück ins Dorf getrieben. Unser Bild zeigt die drei Sennerinnen mit ihren Kalbinnen (von links) Stefanie Auer, Susanne Schauer und Andrea Brand. (Foto: Huber)

Teisendorf – Der Almsommer auf der Stoißer Alm ist für das Almvieh mit dem Almabtrieb zu Ende gegangen. Bereits am Vormittag schmückten die Almbauern die Tiere auf der Alm. Da der Almsommer unfallfrei verlaufen ist, konnten alle 50 Kalbinnen und der Jungstier Maxi schön geschmückt zu Tal ziehen.


Damit alle Tiere mit Fichtenzweigen, Buchszweigen und Papierblumen geschmückt werden konnten, hatten sich die Almbäuerinnen mit den Sennerinnen Stefanie Auer, Susanne Schauer und Andrea Brand unter Leitung von Rosi Kern viel Mühe gemacht. So wickelten sie zahllose Papierrosen und für die Leitkalbinnen und den Stier banden sie kunstvolle Kronen und Kreuze.

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Nachdem auf der Alm noch ein Regenschauer abgewartet wurde, ging es auf den langen Weg hinab ins Tal, wo die Tiere mit ihren Führern in Klötzl bereits erwartet wurden. Zahlreiche Zuschauer zückten ihre Fotoapparate, um den schönen Anblick festzuhalten. Nachdem sich die Almbauern gestärkt hatten, führten sie ihre Tiere weiter in die heimatlichen Ställe. Der Brauchtumsverein Freidling sorgte für die Verpflegung der Wartenden. Für die Musi war die Neukirchner Theatermusi mit Michael Lindner, Hermann Vachenauer, Marlies Strehhuber und Franz Wimmer zuständig. Wie die drei Sennerinnen berichteten, war es für sie der erste Almsommer und ein unvergessliches Erlebnis. Da das Wetter meist schön war, kamen immer viele Leute auf die Alm und es herrschte beste Stimmung, besonders wenn abends noch die Radler vorbeischauten. Ganz Abschied nehmen müssen die Sennerinnen noch nicht, da die Stoißer Alm noch bis Ende Oktober bewirtschaftet ist. wh