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Den Berufsschulabschluss mit Bravour gemeistert

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Besonders geehrt wurden die sechs 1,0-Absolventen der Staatlichen Berufsschule II in Traunstein Lena Fenninger, Reinhard Anzenberger, Jessica Baumann, Tamara Aicher, Jeanette Lohwieser und Anna Poschner mit dem stellvertretenden Schulleiter Helmut Götzinger (links) und Landratstellvertreter Sepp Konhäuser. (Foto: Buthke)

Traunstein. 184 Absolventen der Staatlichen Berufsschule II schlossen in Traunstein ihre Ausbildung ab. 45 von ihnen erreichten im Schulzeugnis einen Notendurchschnitt von besser als 1,5. Sie wurden bei der Schulabschlussfeier vom stellvertretenden Schulleiter Helmut Götzinger und Landratstellvertreter Sepp Konhäuser mit dem Staatspreis der Regierung von Oberbayern ausgezeichnet.


Die Traumnote 1,0 erreichten Jeanette Lohwieser (Sport Praxenthaler, Traunstein), Jessica Baumann (Bergader Privatkäserei, Waging), Reinhard Anzenberger und Tamara Aicher (beide AlzChem Trostberg), Lena Fenninger (Dres. Seifert, Krieger und Kretschmar-Klein, Traunstein) und Anna Poschner (Dres. Seissiger, Ulrich, Hofinger, Kern und Hahne, Siegsdorf).

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»Sie haben nicht nur eine anspruchsvolle Berufsausbildung zu Ende gebracht, sondern auch ihre Abschlussprüfung mit Bravour bestanden«, freute sich Götzinger. Während der Ausbildung hätten sie in ihren Betrieben gearbeitet und dabei ihr praktisches Können unter Beweis gestellt sowie in der Schule gut gelernt und ihr theoretisches Wissen erweitert.

»Mit dem Abschlusszeugnis haben sie die Basis für Karriere und sichere Zukunft geschaffen«, erklärte Landratstellvertreter Konhäuser. Wille und Einsatzstärke seien vorhanden. Dies hätten sie mit dem Abschluss ihrer Berufsausbil-dung bewiesen. Nun könnten sie sich schulisch über die Fach- und Berufsoberschule für ein Studium qualifizieren oder sich beruflich durch Fort- und Weiterbildungen vorwärts bringen.

Für den laufenden Schulbetrieb und Investitionen in der Berufsschule II habe der Landkreis im vorigen Jahr insgesamt fast 340 000 Euro aufgewendet. Für alle 14 Schulen mit rund 4500 Schülern, für die der Landkreis Sachaufwandsträger sei, habe der Betrag 2012 bei 19,3 Millionen Euro gelegen.

Als Berufsschulabsolventen hätten sie eine Ausbildung in einem der Bereiche Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheit gemeistert und dabei nicht nur die Schulbank gedrückt, sondern auch in ihren Ausbildungsbetrieben ihr Wissen erfolgreich angewandt, erklärte die Schulreferentin der Stadt Traunstein, Christa Fuchs. Und sie hätten bei den Abschlussprüfungen bewiesen, dass sie die Fähigkeiten mitbrächten, um künftig im Berufsleben problemlos zu bestehen. Nun liege es an den Absolventen, wie sie ihre Chancen nutzten. »In Traunstein stehen ihnen viele Wege offen, denn die Stadt profitiert als Handels- und Dienstleistungszentrum sowie als Gesundheitsstandort von einer breit gefächerten Wirtschaftsstruktur«, stellte sie fest.

Die Schülersprecherin Jeanette Lohwieser verglich die Ausbildung mit einer Bergtour, bei der sie zunächst mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert worden seien, aber bald auch die schönen Seiten kennengelernt hätten. Da es nicht allein gegangen sei, hätten ihnen Lehrer und Ausbilder als »Bergführer« zur Seite gestanden. Kurz vor dem Schulabschluss als Gipfel habe die Abschlussprüfung als riesiger Felsbrocken vor ihnen gelegen. Nach der erfolgreichen Bergtour »Berufsausbildung« müssten sie nun die nächste Bergtour, den Einstieg ins Berufsleben oder über die Schule ins Studium, planen. Bjr