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Decken für Hilfsbedürftige in der ganzen Welt

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Beim gemütlichen Ratsch im Pfarrheim oder auch allein daheim stricken und häkeln die Frauen aus Petting warme Wolldecken für Hilfsbedürftige in der ganzen Welt.

Petting – Seit 30 Jahren stricken bis zu 30 Frauen der Kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) Petting aus Restwolle, aufgetrennten Stricksachen und neuer Wolle 25 mal 25 Zentimeter große Fleckerl, die sie dann zu Decken zusammenhäkeln für hilfsbedürftige, arme und alte Menschen in vielen Ländern.


Ursprünglich waren diese Decken für Leprakranke gedacht. Sie werden auch jetzt noch manchmal als »Lepradecken« bezeichnet. Der aus Petting stammende Missionspfarrer Josef Aicher hat viele dieser Decken in den Kongo mitgenommen.

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Missionsschwestern aus der Pfarrei bekommen sie für ihre Stationen. Weitere Decken wurden von der »Aktion junge Leute helfen« in Rumänien, Kroatien, Albanien und im Kosovo verteilt. Der »Orden Familie Mariens« schickt sie an Missionsstationen weltweit. Gefertigt werden die Decken überwiegend von Rentnerinnen aus Petting und Nachbargemeinden unter der Führung von Monika Eder.

So fleißig sind sie, dass ihnen manchmal sogar die Wolle ausgeht. Deshalb nehmen sie auch immer gern Spenden von Restwolle und Strickgarnen in allen Stärken, aufzutrennende Strickereien, oder auch neue Wolle entgegen. Spenden nimmt Monika Eder unter Telefon 08686/227 entgegen. al

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