weather-image
29°

DEC Inzell wohl in Bestbesetzung

4.5
4.5
Bildtext einblenden
Können sie auch in den Playoff-Spielen dieses Wochenendes so jubeln? Die DEC-Spieler Michael Eberlein (links) und Kresimir Schildhabel hoffen es. (Foto: Wukits)

Der DEC Inzell ist für Playoffs zur Eishockey-Landesliga gerüstet. Am heutigen Samstag (17.30 Uhr) geht es im ersten Viertelfinalspiel zum EHC Bayreuth. Das Rückspiel steigt bereits Morgen (Sonntag, 17 Uhr) in der heimischen Max-Aicher-Arena.


»Wir werden wohl in Bestbesetzung antreten«, so DEC-Trainer Thomas Schwabl vor der schwierigen Aufgabe. Bayreuth ist der Sieger der Bezirksliga I und hat in der Runde nur zwei Spiele verloren. 121 Tore haben die »Tigers« erzielt, nur 31 kassiert. Eine beeindruckende Bilanz – bei der sich aber die Inzeller nicht verstecken brauchen. Sie haben sogar zwei Tore mehr als der Gegner erzielt, allerdings mit 47 Gegentreffern deutlich mehr kassiert.

Anzeige

Deshalb fordert Schwabl von seinem Team, vor allem in der Defensive gut zu stehen. »Wir müssen in beiden Spielen Vollgas geben. Unser Vorteil ist vielleicht, dass Bayreuth den Aufstieg als Pflicht sieht.« Als schwere Aufgabe sieht es aber auch Marco Zimmer, der Spielertrainer des EHC Bayreuth. »Das wird eine enge Kiste, solche Spiele sind immer sehr schwer. Teams wie Inzell sind sehr hungrig«, weiß er aus Erfahrung.

Zimmer gibt aber auch zu, dass er keinen einzigen Spieler des DEC kennt. Einen Tipp abzugeben, findet er sehr schwierig. »Wir haben großen Respekt und ich schätze, dass wir erst nach drei Spielen einen Sieger sehen werden.« Das Team des EHC besteht aus sehr erfahrenen und auch sehr jungen Spielern. Marco Zimmermann ist mit 47 Jahren der älteste, Christian Toponar ist mit 17 Lenzen das Küken in der Mannschaft.

Für den Verein wäre ein Aufstieg nach Worten von Zimmer sehr wichtig. Die Landesliga sei attraktiver als die Bezirksliga und biete den jungen Spielern eine gute Möglichkeit, sich zu entwickeln. »Wenn wir unsere Leistung wie in den letzten Spielen auf das Eis bringen, dann setzen wir uns gegen Inzell auch durch«, meint Marco Zimmer.

Allerdings kritisiert er die Planung der Spiele in den Playoffs. »Am Samstag in Bayreuth und einen Tag später in Inzell, das ist für Mannschaften wie uns und unseren Gegner schon ein Härtefall. Da sitzen beide Teams binnen zwei Tagen stundenlang im Bus. Bei uns zum Beispiel müssen die meisten am Montag wieder arbeiten oder zum Studium.« Fans, die den DEC Inzell nach Bayreuth begleiten möchten, sollten am heutigen Samstag um 11.15 Uhr an der Max-Aicher-Arena sein. Abfahrt ist um 11.30 Uhr. SHu