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Dauerregen ließ die Flüsse anschwellen

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Die B 307 zwischen Raiten und Donau war gestern überflutet – wie oft bei länger anhaltendem Dauerregen. (Foto: Reichenbach)

Dauerregen und Tauwetter haben die Pegel der heimischen Flüsse am Montag anschwellen lassen. Der Wasserstand der Tiroler Achen in Staudach erreichte gegen 10 Uhr mit 4,23 Metern seinen höchsten Stand und damit kurzzeitig auch die Meldestufe 2. Der Pegel der Traun erreichte am Hochberg, anders als zeitweise prognostiziert, keine Meldestufe.


Kurzzeitig war wegen Überflutung auch die Bundesstraße 305 zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl gesperrt; die Wildbachfurt war bei Seegatterl über ihre Ufer getreten. Länger nicht befahrbar war die Bundesstraße 307: Auf den Feldern und Wiesen zwischen Raiten in der Gemeinde Schleching und Donau in der Gemeinde Marquartstein stand das Wasser. Die Zufahrt nach Schleching war aber über Unterwössen sowie die Kreisstraße Marquartstein und Süßen möglich.

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Boden war bereits gut gesättigt

Laut einer am Montagmittag veröffentlichten Hochwasserwarnung des Wasserwirtschaftsamts Traunstein war es auch zu den Überflutungen gekommen, weil der Boden wegen der Schneeschmelze bereits vor dem Einsetzen des Dauerregens gut gesättigt war.

Während die Pegel an der Tiroler Achen und an der Traun bereits in den Vormittagsstunden anfingen zu sinken, stieg der Pegel der Alz am Auslauf des Chiemsees in Seebruck im Laufe des Tages noch an. Von der Meldestufe 1 war der Wasserstand aber noch deutlich entfernt. san/bre