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Das Zirkuszelt im Waginger Kurpark steht

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Heuer wird das Zirkuszelt-Festival »Zeltl'n« erstmals im Kurpark stattfinden. Am Mittwoch wurde das Zelt aufgestellt, am morgigen Samstag geht es los. (Foto: H. Eder)

Waging am See – Schon zum achten Mal macht das große Zirkuszelt Station in Waging: Am Mittwoch ist der von zwei Masten getragene Rundbau aufgestellt worden, in dem bis zu 700 Besucher Platz haben werden. Neu ist allerdings der Standort: Erstmals wird das Zirkuszelt-Festival »Zeltl'n« im Kurpark stattfinden, nicht mehr wie bisher am Strandkurhaus.


Damit ändert sich manches an der Durchführung. Organisator Günter Wimmer geht aber trotzdem mit einem sehr guten Gefühl an die neue Situation heran: Schließlich ist der Vorverkauf besser verlaufen denn je: Von jeder Veranstaltung sind schon mindestens 400 Karten verkauft.

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Auftakt des Festivals ist schon am morgigen Samstag mit »De scho wieda«. Und so geht’s weiter: »Drei Männer – nur mit Gitarre« am Sonntag, »Auf a Wort« am Montag, Herbert Pixner und Band am 6. Oktober, »dicht & ergreifend« am 7. Oktober, die Almkaser-Party mit DJ Abe am 8. Oktober. Karten für einige Veranstaltungen gibt es noch in der Tourist-Info in Waging, Telefon 08681/313, und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Bei den »Zeltl'n«-Terminen in den vergangenen sieben Jahren hatte das Team des Strandkurhauses viel Organisation und auch die Bewirtung übernommen. Diesmal läuft es anders: Der TSV Waging stellt Helfer zur Verfügung, die den Getränkeausschank übernehmen. Für die Verpflegung sorgt das Gasthaus Unterwirt, lediglich bei der Almkaser-Party übernimmt die Gemeinde die Bewirtung.

Bei der Aufstellung des Zelts am Mittwoch war der Bauhof dabei, der für die notwendigen Bierbänke sorgte. Nicht zuletzt aber war es eine Gruppe von Flüchtlingen, die beim Aufbau des Zeltes mithalf. Viele Dinge mussten von Günter Wimmer diesmal zusätzlich organisiert werden, die beim Kurhaus selbstverständlich mit dabei waren: Seien es der Strom oder die Toiletten, das Putzen, Kassieren, Einräumen oder die Dekoration. Aber Wimmer ist zuversichtlich, dass dies alles nun auch am neuen Standort klappen wird – auch mit Hilfe der Flüchtlinge, die jeden Tag zum Helfen kommen.

Die Tatsache, dass schon vorab so viele Karten verkauft wurden, beflügelt Günter Wimmer. Er hebt hervor, dass bei jeder Veranstaltung um die hundert Personen – treue Fans der jeweiligen Künstler – teils von weither anreisen, in Waging essen und vielfach auch übernachten und somit für eine »echte Wertschöpfung für den Ort« sorgen. Auch sei die Veranstaltung eine gute Werbung für den Ort. Wimmer kündigte bereits an, dass sich auch das Programm des kommenden Jahres sehen lassen könne: »Die Künstler stehen schon fest, nur sind die Verträge bisher noch nicht unterschrieben.« he