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Das Traunsteiner Tagblatt von köstlichem Saatenbrot umgeben

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Letzte Handgriffe für das Traunsteiner »Sommerloch-Brot« in der Backstube von Gerhard Kotter in Traunstein-Haslach. Der Bäckermeister rollt die Teiglinge aus und formt sie zu Ringen, ehe sie mit einer bunten Körnermischung bestreut werden.
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Bäckermeister Gerhard Kotter (rechts) und Verleger Thomas Miller präsentieren, was in diesem Sommer bestens zusammenpasst: Kotters »Sommerloch-Brot«, mit der neuesten Ausgabe unserer Zeitung »gefüllt«.

Alle Jahre wieder taucht es auf: das Sommerloch. Gemeinhin ist damit die nachrichtenarme Zeit gemeint, in der »nichts los ist«. Doch heuer sieht das Sommerloch ganz anders aus, man kann es sogar greifen und genießen. Denn heuer gibt es das »Sommerloch-Brot« – ein mit großem Aufwand täglich frisch gebackenes Saatenbrot in Form eines Rings zusammen mit der neuesten Ausgabe des Traunsteiner Tagblatts. Die Form des Brotes wurde bewusst gewählt, das »Loch« im Ring stellt das Sommerloch dar.


»Wir stopfen das Sommerloch« – unter diesem Motto haben das Traunsteiner Tagblatt und die Bäckerei Kotter die Idee für dieses »Sommerloch-Brot« entwickelt, die ab Montag in die Tat umgesetzt wird: In allen Filialen der Bäckerei Kotter gibt es bis Ende August täglich das »Sommerloch-Brot«.

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Frühstück und Traunsteiner Tagblatt – das gehört für viele Menschen in der Region untrennbar zusammen; denn: Wo sonst kann man sich über das lokale Geschehen schwarz auf weiß so umfassend informieren wie in der Heimatzeitung?! Zum Frühstück gehört aber auch ein gesundes und herzhaftes Brot. Beides gemeinsam bekommt man in den nächsten fünf Wochen täglich zu einem günstigen Sonderpreis in allen Kotter-Filialen.

Beste Zutaten und viele köstliche Körner

Bäckermeister Gerhard Kotter verrät, was es mit dem »Sommerloch-Brot« auf sich hat und warum es etwas so Besonderes ist. Es ist ein sogenanntes langgeführtes Brot; das heißt: Der Weizensauerteig hat mehr als 24 Stunden Zeit, um zu reifen. Außerdem wird ein »Vorteig« zugefügt, der bereits am Tag vorher aus Weizenmehl, Hefe, Salz und Wasser geknetet worden ist und bei 4  Grad mindestens 36 Stunden reift. Der Weizen für das Mehl stammt übrigens ausschließlich von bayerischen Feldern und wird in der Weissmühle in Bruckmühl im Landkreis Pfarrkirchen gemahlen.

In den Teig kommen 15 bis 20 Prozent fein vermahlene Körner: eine Mischung aus Sonnenblumen-, Kürbis- und Sesamkernen, verrät Gerhard Kotter. Damit sich die gemahlenen Körner gleichmäßig im Teig verteilen, wird dieser eine Viertelstunde lang maschinell geknetet. Nach weiteren 20 bis 25 Minuten »Teigruhe«, so Kotter, wird der Teig in jeweils 3,2 Kilogramm große Stücke geteilt und diese wiederum in kleinere. Per Hand formen die Bäcker daraus Stränge, die sie zu einem Ring zusammenfügen. Dieser wird dann befeuchtet und mit ganzen Sonnenblumen-, Kürbis- und Sesamkörnern bestreut.

Bei 230 Grad 25 Minuten im Backofen

Nächste Station ist der Gärraum, wo der Teig für das »Sommerloch-Brot« bei 26 Grad weitere 45 bis 50 Minuten ruht. Im auf 230 Grad aufgeheizten Backofen werden die Brote dann 25 Minuten gebacken. In der Körnerauflage bilden sich bei dieser Hitze die feinen Röstaromen, die bei vielen Brotliebhabern besonders beliebt sind. »Und wer das nicht mag, der kann die Körner ja runterkratzen,«, gibt sich Kotter pragmatisch.

»Und was bringt der ganze Aufwand?«, wollen wir vom Bäckermeister wissen. Zunächst einmal, so erklärt er, bleibt ein »langgeführtes« Brot länger frisch als ein schnell und industriell produziertes. Es ist nicht nur beim Frühstück ein Genuss, sondern auch noch beim gemütlichen Grillabend im Garten eine köstliche Beilage – gleich gar, wenn man es noch eine Minute auf dem Grill »nachwärmt«.

Dank seines hohen vermahlenen Körneranteils ersetzt das »Sommerloch-Brot« spielend das Frühstücksmüsli, stillt den Hunger und führt dem Körper jede Menge gesunder Nahrungsbestandteile zu. Dabei ist es leicht verdaulich.

Angenehm zu lesen mit ebenfalls »leicht verdaulichen« Beiträgen durchsetzt und dennoch informativ und unterhaltsam will auch das Traunsteiner Tagblatt seine Leser durch das Sommerloch begleiten. Dazu haben wir uns auch heuer einige Aktionen ausgedacht. Unsere Leser sind aufgerufen, ihre schönsten Urlaubserlebnisse in Wort und Bild zu schildern. Außerdem werden wir während der Ferien neben der aktuellen Berichterstattung vermehrt Gartentipps veröffentlichen. Darüber hinaus starten wir eine Sommerserie.

Ernstes Thema interessant und humorvoll aufbereitet

Diese Sommerserie beschäftigt sich in den kommenden Wochen mit Friedhöfen in der Region: Informativ, mit viel geschichtlichem Hintergrund, mit jeweils aktuellem Bezug und immer auch mit einem Schuss Humor gewürzt berichten wir in  den ersten  sechs Folgen über die Friedhöfe in Schleching, Marquartstein, Nußdorf, Vachendorf,  Waging und Haslach. Wie  es weitergeht? Lassen Sie sich überraschen! Und viel Spaß bei der Zeitungslektüre im und mit dem Sommerloch. -K.O.-