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Das Tanzbein schwingen und dabei Gutes tun

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»Sommer, Sonne, Sonnenschein« lautete das Motto der teilweise akrobatischen Schwarzlicht-Show von Blau-Weiß Kammer. (Fotos: Buthke)

Traunstein. Ein grandioser Erfolg war der erste »Schwarz-Weiß-Charity-Ball« im Brauereiausschank Schnitzlbaumer in Traunstein. Rund 180 Ballbesucher waren gekommen, um schick angezogen zu tanzen und einen tollen Abend zu erleben. Dass sie »nebenbei« noch etwas Gutes für die Aktion »Die im Dunkeln sieht man nicht...« von Charlotte Wamsler taten, hob den Wert der dezenten Faschingsgaudi in Schwarz und Weiß nur noch mehr heraus.


Nachdem Nicole von Spreti das Publikum auch im Namen ihrer Mitstreiterinnen Walburga Zollner und Astrid Angerer empfangen und Oberbürgermeister Manfred Kösterke ein Grußwort von Charlotte Wamsler verlesen hatte, lockte die Showband »Piccadilly Sunset« die Tanzlustigen mit ihren flotten Rhythmen auf das Tanzparkett. Wobei man merkte, dass die Kommunalwahl vor der Tür steht, denn etliche Kandidaten nutzten die Gelegenheit, um unter dem Motto sehen und gesehen werden Wahlkampf in Tanzschuhen zu machen.

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Echtes Faschingsflair trugen dann die Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer, die für den guten Zweck selbstverständlich auf eine Gage verzichteten, mit ihren Darbietungen in den Ballsaal. Blau-Weiß-Präsident Martin Litwinschuh konnte einige Glanzlichter des heurigen Showprogramms ankündigen wie den schönen Prinzenpaarwalzer des blau-weißen Prinzenpaars Florian II. und Melanie I., den schwungvollen Gardemarsch des Tanzpaars und die bunte und teilweise recht akrobatische Schwarzlicht-Show »Sommer, Sonne, Sonnenschein«. Durch eine reichhaltige Tombola mit rund 200 zum großen Teil wertvollen Preisen sowie eine Prominentenversteigerung kam zusätzlich Geld für den wohltätigen Zweck in die Kasse.

Entstanden war die Idee zu dem Schwarz-Weiß-Ball von der WG von Spreti, Zollner und Angerer. Wobei »WG« nicht etwas für Wohngemeinschaft, sondern für Wandergruppe steht. Auf ihrem Weg zu fremden und fernen Almen sprachen sie darüber, dass es in Traunstein seit Jahren eigentlich keinen Schwarz-Weiß-Ball mehr gibt. Daraus entstand die Idee, diesen Ball als Benefizveranstaltung zu organisieren. Während sich von Spreti um die Organisation kümmerte, waren Angerer und Zollner bei der Traunsteiner Geschäfts-welt unterwegs, um Preise für die Tombola zu besorgen. Dabei hätten sie überall ein offenes Ohr gefunden und bald genügend Preise beieinander gehabt, betonten die beiden. Da auch sehr schnell alle Karten verkauft wurden, war der Schwarz-Weiß-Ball ein voller Erfolg und schreit geradezu nach einer Wiederholung im nächsten Fasching. Bjr