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»Das Rennen war großartig, aber sehr hart«

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»Das Rennen war großartig, aber sehr hart«, sagt József Nèmeth. Der Schlechinger kam diese Woche aus den USA zurück, wo er am Spartan-Death-Race in Vermont teilnahm (wir berichteten). 53 Stunden, 44 Minuten und 11 Sekunden hielt der 38-Jährige ohne Schlaf durch, schleppte Steine, schwamm, watete durch Schlamm und wanderte mit einem 70 Kilogramm schweren Rucksack die Berge hinauf. »Nach 40 Stunden habe ich mich noch topfit gefühlt.« Doch dann hätten seine Kräfte immer mehr nachgelassen, so der Schlechinger. Nach 50 Stunden habe er in der Nacht im Wald Halluzinationen bekommen. »Da musste ich dann meinen inneren Schweinehund richtig überwinden.« Das gelang József Nèmeth auch und er hielt bis zum Morgengrauen durch. »Ich war super in der Zeit und dachte, ich kann eine kleine Pause einlegen. Das war ein großer Fehler!« Der Schlechinger, der in Ungarn geboren ist, bekam einen Muskelkrampf und musste das Rennen beenden. Trotzdem ist der Schlechinger zufrieden: »Ich wurde 38. von 204 Teilnehmern, das ist nicht schlecht.« KR


 
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