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Die kleine Emily kam am Freitag um 3.43 Uhr auf die Welt – Im vergangenen Jahr gab es im Klinikum einen »Babyboom«

Das Neujahrsbaby in Traunstein kam mit Verspätung

Traunstein – Das Neujahrsbaby im Klinikum Traunstein hat sich heuer einen Tag Zeit gelassen: Die kleine Emily erblickte mit etwas Verspätung am gestrigen Freitag um 3.43 Uhr das Licht der Welt.

Neujahrsbaby mit Verspätung: Die kleine Emily kam am Freitag im Klinikum Traunstein auf die Welt. Ihre Mutter Julia Brühler hält sie stolz im Arm. (Foto: Artes)

Die Eltern, Julia Brühler und Jerry Agbontaen aus Traunstein, freuen sich über ihren Nachwuchs. Gegen 2 Uhr nachts fuhren sie ins Klinikum, knapp zwei Stunden später war das Baby da, erzählt die stolze Mama. Emily ist 52 Zentimeter groß und 3020 Gramm schwer.

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Zu Hause warten bereits die Geschwister Liana (7 Jahre) und David (fast 2) auf sie. Noch bis Anfang nächster Woche muss Julia Brühler im Krankenhaus bleiben und wird dort bestens versorgt. Dann freut sie sich schon darauf, »Zeit mit allen Kindern zu verbringen«. Das Traunsteiner Tagblatt wünscht Emily und ihren Eltern alles Gute für die gemeinsame Zukunft.

»Baby-Boom« im Klinikum Traunstein

Im Klinikum Traunstein setzte sich im vergangenen Jahr ein positiver Trend fort: 1536 Kinder kamen 2014 zur Welt. »Wir hatten 2014 alle Hände voll zu tun«, berichtet die Hebamme Carmen Neher. »Im Vergleich zum Vorjahr kamen bei uns über 11 Prozent mehr Kinder zur Welt.« Somit gab es im vergangenen Jahr einen neuen Geburtenrekord. Von den 1498 Geburten waren 39 Zwillingsgeburten.

»Wir freuen uns sehr, dass uns die Schwangeren, wie auch die zuweisenden Kollegen aus der Region ihr Vertrauen schenken«, erklärt der Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Christian Schindlbeck. »Das Klinikum bietet den Kindern einen sicheren Start ins Leben. Wir sind komplett und modern ausgestattet und können (fast) alle Wünsche möglich machen. Seit einigen Jahren haben wir ein konstantes Team. Hebammen, Kinder- und Stationsschwestern, wir Ärzte und die Kinderklinik im Haus arbeiten Hand in Hand. Diese Kontinuität, die Professionalität und die familiäre Atmosphäre schafft das Vertrauen, das die Eltern brauchen«, so Chefarzt Schindlbeck. jar/fb