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Das Licht aus Bethlehem ist angekommen

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Die Kerzenflamme, entzündet in Bethlehem und Symbol des Weihnachtsfriedens, wurde bei der Feierstunde auf dem Tittmoninger Stadtplatz von Fackel zu Fackel und von Kerze zu Kerze weitergegeben. Weitere Bilder gibt es im Internet unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos. (Foto: Volk)

Das Friedenslicht aus Bethlehem – Symbol des Weihnachtsfriedens und der Menschlichkeit – ist im Landkreis Traunstein angekommen. Mehrere Hundert Feuerwehrler kamen auf dem Stadtplatz in Tittmoning zusammen, um die, in der Geburtsstadt Jesu entzündete Flamme in Empfang zu nehmen und als Lichtboten in ihre Heimatgemeinden zu bringen. Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier übergaben Buben und Mädchen der oberösterreichischen Feuerwehren das Friedenslicht an die Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein.


Für Kreisbrandrat Hans Gnadl ist die Feier der Friedenslichtübergabe der Höhepunkt des Jahres für die Feuerwehren im Landkreis Traunstein. Es sei aber nicht nur ein feierlicher Akt der Weitergabe. Vielmehr möge das Friedenslicht zum Nachdenken und Innehalten anregen. Ludwig Reindl, stellvertretender Bezirkskommandant des Bezirks Braunau berichtete, dass die Entzündung des Friedenslichts in der Geburtsgrotte in diesem Jahr wegen der dramatischen Sicherheitslage in Bethlehem beinahe gescheitert wäre.

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Bisher reiste stets eine große Abordnung aus Österreich mit dem sogenannten Friedenslichtkind nach Israel. Diesmal jedoch entzündete ein elfjähriger Bub einer christlich-arabischen Familie das Licht. Mit dem Flugzeug wurde es nach Österreich und nun von Jugendfeuerwehrlern aus dem Bezirk Braunau nach Tittmoning gebracht.

Die Jugendfeuerwehrler aus Österreich wurden auf Brücke über die Salzach begrüßt und mit Fackelträgern der Jugendfeuerwehren auf den Stadtplatz begleitet. Dort wurde das Friedenslicht aus Bethlehem von Kerze zu Kerze übertragen. Die jungen Feuerwehrkameraden brachten es unmittelbar nach Ende der Feier mit Laternen in ihre Heimatstädte und -gemeinden und verteilten es. Seit vielen Jahren sind es die Jugendfeuerwehren, die die Flamme als »Lichtträger« weitergeben und vor allem in Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, zu einsamen, behinderten und kranken Menschen bringen. pv