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Das Herz für den anderen öffnen

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Zahlreiche Gäste beteiligten sich an der 150-Jahr-Feier der Kolpingfamilie Waging mit dem farbenfrohen Umzug. (Foto: Sojer)

Waging am See – Petrus erhörte tatsächlich die Gebete für angenehmes und sonniges Wetter zum 150. Jubiläum der Kolpingfamilie Waging. Im Pfarrheim wurden die Gäste vom Vorsitzenden Willi Streitwieser-Schrott empfangen, bevor dann zur Aufstellung der Kolpingfamilien und der Blaskapelle aufgerufen wurde. Aus dem Landkreis Traunstein und Berchtesgadener Land kamen viele Kolpingfamilien, um mit der Waginger Kolpingfamilie zu feiern. Die Kolping-Mitglieder kamen mit orangefarbenen Tüchern, schwarzen Hosen und weißen Blusen oder Hemden.


Die Kirche war voll besetzt. Schließlich wollten alle Gäste am Festgottesdienst zur 150-Jahr-Feier der Kolpingfamilie sowie der außerordentlichen Predigt mit Diözesan- und Landespräses Christoph Huber teilnehmen. Der Jugendsingkreis unter der Leitung von Petra Huber begleitete die ganze Messe mit ihren musikalischen Einlagen. Diözesan- und Landespräses Christoph Huber sang zu Beginn der Predigt das »Kolping-Grablied« und deutete auf den Sinn der Kolpingfamilien hin. Die Kolpingfamilie sei von Verbundenheit geprägt, da ging es nicht um »ihn« (Jesus), sondern um uns selbst. Kolping öffne das Herz für den anderen, und dies solle weiter verbreitet werden.

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Zum Ende der Predigt sangen die Zwerge vom Kindergarten zur Melodie »Ein Vogel wollte Hochzeit machen« einen speziell verfassten Text von Kindergartenleiterin Lisa Promper und ihren Mitarbeiterinnen. Mit »Heut ist Kolpingfest« erklärten die Kinder gesanglich die verschiedenen Aktivitäten der Kolpingfamilie Waging. Christoph Huber war sichtlich gerührt und hoch erfreut über die nette Einlage der Kinder und meinte: »Das sind schon die Nachfolger für die Waginger Kolpingfamilie, wenn diese ihr 200-jähriges Bestehen feiert.« Nach der Messe zog die Gesellschaft durch die Marktgemeinde bis hinunter zum Strandkurhaus, wo das Fest seinen weiteren Verlauf nahm. soj