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Das Grabenstätter Leichenhaus wird saniert

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Das Leichenhaus an der Grabenstätter Pfarrkirche St. Maximilian muss grundlegend saniert werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 150 000 Euro. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Zugestimmt hat der Grabenstätter Gemeinderat einem Zuschussantrag der Katholischen Kirchenstiftung St. Maximilian zur Sanierung des kirchlichen Leichenhauses. Die gemeindliche Zuschusshöhe beträgt 50 Prozent der abgerechneten Sanierungskosten, maximal jedoch 75 000 Euro.


Eine Überschreitung der bereits im Haushalt 2018 veranschlagten Kosten in Höhe von 50 000 Euro wäre dann im Nachtragshaushalt zu berücksichtigen. Wie es im Beschlussvorschlag weiter heißt, ist der Gemeinde mit der Beteiligung an den Sanierungskosten ein uneingeschränktes Nutzungsrecht einzuräumen, das in der sogenannten Nutzungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und der Katholischen Kirchenstiftung St. Maximilian entsprechend festgeschrieben wird. Mit dem gewährten Investitions- beziehungsweise Sanierungszuschuss ist die Gemeinde wieder für viele Jahre von der Pflicht befreit, ein eigenes Leichenhaus zu erstellen, zu unterhalten und zu betreiben. Laut Kirchenverwaltung seien die Erneuerung der technischen Anlagen und insbesondere der Elektrotechnik überfällig, da die Unfallverhütungsvorschriften nicht mehr eingehalten werden könnten.

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Dritter Bürgermeister Max Wimmer (CSU), der auch Verwaltungsleiter des Pfarrverbands und stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand ist, informierte auf Rückfrage, dass das Mauerwerk zahlreiche Feuchtschäden aufweist und der Innenputz komplett saniert werden müsse. Zudem würden die verwitterten und undichten Eingangstüren nicht mehr richtig schließen und auch am Dach seien Ausbesserungsarbeiten unabdingbar. Für die nicht immer ganz unproblematischen Aufbahrungen in den Sommermonaten wäre eine einfache Raumkühlung von Vorteil, hieß es.

Der Entwurf des Architekten sieht indes vor, dass der Leichenhauseingang stufenlos und damit funktioneller und barrierefrei wird. Zudem soll der Raum des Leichenhauses durch einen vorgelagerten Tür-/Glasbereich etwas vergrößert werden. Die beengten Verhältnisse sind nicht nur ein Handicap für die Leichenträger und das Bestattungspersonal, sondern auch für die Angehörigen des Verstorbenen, die bisher kaum in das Leichenhaus hineintreten konnten.

Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich laut Planung auf rund 150 000 Euro. Man werde aber alles dafür tun, die Kosten möglichst niedrig zu halten, so die Botschaft der Kirchenstiftung St.  Maximilian. Eine finanzielle Unterstützung vom Ordinariat gibt es wohl nicht. mmü

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