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Das Flussbett der Traun in Siegsdorf stabilisieren

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Mit schwerem Gerät verbauen Mitarbeiter der Flussmeisterstelle in der Traun auf Höhe der Petrusquelle in Siegsdorf Felsen, um die Flusssohle zu stabilisieren.

Siegsdorf – Seit zwei Wochen sind Mitarbeiter der Flussmeisterstelle Traunstein damit beschäftigt, die Flusssohle der Traun in Siegsdorf zu stabilisieren. Mit schwerem Gerät werden Felsen eingebaut, um ein weiteres Ausschwemmen des Flussbettes zu verhindern.


In einem Gespräch mit unserer Zeitung erläuterte Andreas Baumer die Baumaßnahmen. Baumer ist beim Wasserwirtschaftsamt Traunstein zuständig für den Wasserbau im Landkreis. Vor einigen Jahren, so erzählt er, habe man an dieser Stelle eine Sohlschwelle zurückgebaut, weil sie von Geschiebe überschüttet und nicht mehr wirksam gewesen ist. Das Flussbett auf Höhe der Siegsdorfer Petrusquelle ist sehr eng und die Ufer ragen steil in die Höhe.

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Man habe Steinsporne eingebaut, die aber im Laufe der Jahre durch Hochwasser weitgehend abgetragen wurden. Steinsporne sind einfache, dreieckige Aufschüttungen aus Wasserbausteinen. Die breite Basis ist in den Uferverbau eingebunden und die Schüttung reicht in den Fluss hinein. Weil sich am Spitz des Sporns wegen der dort höheren Fließgeschwindigkeit Gumpen bilden, müssen die Fundamente tief in die Flusssohle eingebunden werden. Durch die Baumaßnahmen, so hofft Baumer, werde man die Flusssohle längerfristig stabilisieren können. Er ist zuversichtlich, dass die Mitarbeiter der Flussmeisterstelle Traunstein in etwa 14 Tagen mit den Arbeiten fertig sein werden. - K.O. -

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