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Das Dorfleben aktiv mitgestalten

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Frieda Reinhard wurde bei der Hauptversammlung der Harter Frauengemeinschaft von der Vorsitzenden Heidi Schlicht (rechts) und ihrer Stellvertreterin Christine Wimmer für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Chieming. Die Harter Frauengemeinschaft war im vergangenen Jahr aktiv wie immer. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich. Musikalisch umrahmt wurde die Versammlung vom Laurenzi-Singkreis, der aus Mitgliedern der Frauengemeinschaft gebildet wurde und vor der Versammlung schon die Messe gestaltet hat, in der Pater Cyprian über die sozialen Aufgaben der Frauengemeinschaft sprach.


Die 164 Mitglieder starke Frauengemeinschaft unterstützt nicht nur die Pfarrei Laurentius Hart finanziell und mit ihrer Arbeitskraft, sondern sie fördert auch überregionale Vorhaben und Aktionen mit Spenden. In ihrem Jahresbericht trug 2. Vorsitzende Anneliese Parzinger die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres vor. Für die Vorstandschaft waren etliche Termine in den Terminkalendern verzeichnet. Das Hauptaugenmerk der Gemeinschaft steht in der allgemeinen Gestaltung des Dorflebens. Neben Ausflügen, Bergtouren und der Herstellung der Osterkerzen, Palmbuschen und Kräuterbuschen war die Hauptaufgabe im abgelaufenen Jahr das Betreiben der Kaffeealm während der Harter Festwochen. Hier wurden von den Mitgliedern der Frauengemeinschaft über 200 Kuchen gebacken und verkauft. Ebenso bekamen die beiden Festvereine große Unterstützung der Frauen beim Girlandenbinden und der Dekoration für das Zelt. Der Erlös wurde dann den Festvereinen gestiftet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Frieda Reinhard von der Vorsitzenden Heidi Schlicht und Christine Wimmer geehrt. Die Kommandantin der Harter Feuerwehr, Daniela Rottner, klärte in einem kleinen Vortrag über Sinn und Nutzen von Rauchmeldern auf sowie über das richtige Verhalten im Brandfall auf und stellte eine Übung zur Handhabung von Feuerlöschern in Aussicht.

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Den Hauptvortrag der Versammlung hielt Siegfried Engl. Der bekannte und langjährige Hochzeitslader fungierte bei 600 Hochzeiten, davon 111 in Chieming. Er erklärte die Entstehung der alten Bräuche und wie sich manche in der neuen Zeit verändert haben. Die Anekdoten seiner Erzählungen gaben immer wieder Grund zum Lachen und Schmunzeln. Von vergessenen Trauringen und Brautsträußen bis zu Unfällen mit dem Hochzeitswagen waren da so manche Pannen mit dabei, die er als Progoder regeln musste. H.K.