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Das Aufräumen nach dem Chiemsee Summer hat begonnen – Staatsstraße bald wieder frei

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Nach dem Chiemsee Summer kehrt in Übersee langsam wieder Normalität ein. Einige Festivalbesucher traten bereits am Sonntagabend die Heimreise an, nachdem die letzten Konzerte zu Ende waren, der Großteil der 27 000 Besucher reiste aber erst am gestrigen Montag ab. Sahen die Campingflächen noch vor und während des Festivals recht ordentlich aus (linkes Bild), so blieb dort am Ende der fünf Tage vor allem eins übrig: viel Müll. Zwar brachten viele Besucher ihren Unrat vor der Abreise wieder zur Müllstation zurück und erhielten das Müllpfand in Höhe von fünf Euro zurück, das der Veranstalter kassiert, um die Aufräumarbeiten zu finanzieren, aber so vorbildlich waren nicht alle Festivalgäste. So blieben auch heuer wieder Zelte, leere Blechdosen, Schlafsäcke, Tische und vieles mehr auf dem Gelände zurück – allerdings bei Weitem nicht so viel wie im vergangenen Jahr. Damals sammelten die Helfer des Maschinenrings, die schon seit mehreren Jahren die Aufräumarbeiten übernehmen, rund 400 Tonnen Müll auf. Viele Besucher hatten 2014 die einfachste Variante gewählt, und ihre vom Regen durchnässten und vom Matsch verdreckten Zelte einfach liegen gelassen. Bevor sich die Aufräumer des Maschinenrings aber gestern an die Arbeit machten, trugen Mitarbeiter des Veranstalters vorab schon größere Müllteile auf große Haufen zusammen (rechtes Bild). Bevor aber mit dem Saubermachen der Campingflächen und des Festivalgeländes begonnen wird, sind zunächst öffentliche Flächen wie der Bahnhof, Parkplätze und Bereiche entlang der Straßen dran, wie Max Posselt von der Gemeindeverwaltung Übersee informierte. »Wir arbeiten von außen nach innen.« In den nächsten ein bis zwei Tagen soll oberflächlich alles wieder sauber sein. Wenn alles gut läuft und das Wetter mitspielt, kann dann ab Mittwochabend die Staatsstraße wieder für den Verkehr freigeben werden. (Fotos: Artes)


 
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